Vogelschutz auf dem Flugfeld

Die Feldlerche legt ihre Eier in Mulden. (Foto: Werner Linemann)

Die Brutzeit der Feldlerche hat begonnen. Deshalb gibt es bis August abgesperrte Bereiche auf dem Flugfeld Tempelhof.

In Deutschland gehört der Vogel mit dem lateinischen Namen Alauda arvensis zu den gefährdeten Arten. Zwischen 1980 und 2005 hat der Bestand um rund 30 Prozent abgenommen, weil es immer weniger Rückzugsorte für die Tiere gibt. Das trifft nicht nur auf Städte zu: Weil die Landwirtschaft stetig intensiviert wird, gibt es beispielsweise kaum noch Feldraine.

Die Feldlerche ist Gefahren direkt ausgesetzt, denn sie ist ein Bodenbrüter. Sie versteckt ihre Nester in selbstgescharrten Mulden im Gras. Deshalb werden auf dem Tempelhofer Feld jedes Jahr zwischen den beiden Start- und Landebahnen Areale abgesperrt. Die Besucher werden dringend gebeten, ihre Hunde an der Leine zu behalten.
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