Zu eng, zu gefährlich: Gasse für Radler an der Oderstraße geplant

Für Fußgänger ist kein Platz, sie müssen den Gehweg auf der gegenüberliegenden Seite der Oderstraße nutzen. (Foto: Susanne Schilp)

Neukölln. Als in Tempelhof noch geflogen wurde, machte die Fahrt auf dem Radweg entlang der Oderstraße Spaß. Doch heute ist es dort eng und gefährlich geworden. Deshalb soll ein Bereich auf der Straße gepflastert werden.

Der Zwei-Richtungen-Radweg ist für die vielen Nutzer zu schmal geworden. Stellenweise ist er auch unübersichtlich, weil dort Büsche wuchern. Besonders in dem Bereich der Eisbahn und der Werner-Seelenbinder-Sporthalle kommen sich Radler und Fußgänger oft in die Quere.

Aus diesen Gründen hat der grüne Bezirksverordnete Bertil Wewer schon vor zweieinhalb Jahren den Antrag gestellt, auch die südliche Oderstraße, die parallel zum Radweg verläuft, bis zum Tempelhofer Feld zu asphaltieren. Nun hat das Bezirksamt diese Maßnahme in seine Investitionsplanung aufgenommen.

Doch ein wenig Geduld tut not: Erst im Jahr 2020 soll zwischen Grüner Weg und Emser Straße eine Fahrgasse für Radler asphaltiert werden. sus
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