Ab Juni soll die Ampel an der Kreuzung Rennbahn- und Gustav-Adolf-Straße gebaut werden

Weißensee. Die Ampel an der Kreuzung Rennbahn- und Gustav-Adolf-Straße soll dieses Jahr endlich gebaut werden. Das wurde ihm vom zuständigen Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) zugesichert, berichtet der Abgeordnete Dennis Buchner (SPD).

„Seit Jahren setze ich mich für die Errichtung einer Ampelanlage an dieser Kreuzung ein“, so Buchner. „Für Fußgänger ist dort trotz einer Mittelinsel ein zügiges und sicheres Überqueren der Rennbahnstraße zur Hauptverkehrszeit kaum möglich. Leider kam es trotz mehrfacher Zusagen durch die Verkehrsverwaltung bisher nicht zur Realisierung dieses Vorhabens.“

Bereits 2012 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) den Aufbau der Ampelanlage an dieser Stelle. Finanziert und in Auftrag gegeben werden muss sie allerdings von der zuständigen Senatsverwaltung. Diese hatte die Ampel bereits in ihr Aufbauprogramm 2014 aufgenommen. Doch es tat sich nichts. Auf Anfrage teilte die Senatsverwaltung seinerzeit mit, dass Ende 2015 mit einer Umsetzung des Vorhabens zu rechnen sei.

Auf erneute Anfrage gab es von der Senatsverwaltung Anfang 2016 die Auskunft, dass es bei der Planung zu „unvorhergesehenen Problemen“ kam. Deshalb musste die Kreuzung neu vermessen werden. Dabei wurde festgestellt, dass eine Linksabbiegerspur verlängert werden muss. Nach Abschluss dieser Arbeiten war eine erneute Vermessung nötig.

Doch nun soll das Vorhaben endlich umgesetzt werden. „Während der Errichtung der Lichtsignalanlage ist mit einer kurzzeitigen Einschränkung des Verkehrs zu rechnen. Deshalb soll ihr Aufbau mit den ohnehin anstehenden Arbeiten an Wasserleitungen im Kreuzungsbereich verbunden werden“, so Buchner. Diese Arbeiten sind für Juni 2017 angesetzt. „Ich hoffe, dass diese Zusage eingehalten wird und es endlich zu einer Entschärfung dieses Gefahrenpunktes kommt“, so der Abgeordnete weiter.

Mit der neuen Ampelanlage wird Fußgängern dann ein sicheres Überqueren der Rennbahnstraße ermöglicht. Davon werden vor allem Schüler aus den nahe gelegenen Schulen sowie die Nutzer der Sportanlagen an der Rennbahnstraße profitieren. BW
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