Wiedereröffnung nicht in Sicht
Rewe-Markt am Roederplatz bleibt nach Brand noch länger geschlossen

Der Bauzaun versperrt den Eingang, seit drei Monaten ist der Supermarkt in der Bernhard-Bästlein-Straße wegen Brandschäden geschlossen.
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Der Rewe-Markt am Roederplatz bietet den Menschen im Viertel die am nächsten gelegene Möglichkeit, sich in einem Rutsch und zu Fuß mit allen Produkten des täglichen Bedarfs zu versorgen. Doch seit einem Feuer im Sommer ist der Supermarkt geschlossen.

In der Nacht zum 18. Juli dieses Jahres musste die Berliner Feuerwehr zu einem Großeinsatz nach Lichtenberg ausrücken. An die 100 Einsatzkräfte bekämpften einen Brand, der im Rewe-Markt in der Bernhard-Bästlein-Straße 1 wütete. Der moderne Lebensmittelmarkt mit typischer Holzverkleidung hatte erst vier Jahre zuvor die alte Einkaufshalle am Roederplatz ersetzt.

Die Feuerwehr konnte den Brand zwar löschen und verhindern, dass die Flammen auf Gebäude in der Nachbarschaft übergreifen. Doch die Anwohner müssen seit mittlerweile gut drei Monaten auf ihre bevorzugte Einkaufsgelegenheit verzichten. Ein Bauzaun versperrt den Eingangsbereich zum Gebäude, dem der Brand von außen kaum anzusehen ist; ein Schild an der Tür informiert über die Schließung „bis auf Weiteres“ wegen des Feuers und über die nächstgelegenen Rewe-Märkte.

Auf Nachfrage der Berliner Woche, wann mit einer Wiedereröffnung zu rechnen sei, verweist die Presseabteilung der Rewe-Group auf „massive Schäden“, die das Feuer hinterlassen habe. Derzeit befände man sich daher noch in den Planungen für die nötigen Baumaßnahmen. Neben der Ware seien diverse technische Anlagen und der Verkaufsraum in Mitleidenschaft gezogen worden. „Wann der Markt wieder eröffnet wird, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen“, so Nadja Keller von der Unternehmenskommunikation.

Der Brand habe Teile der Dachkonstruktion und des Verkaufsraumes zerstört. Unter dem eingesetzten Löschwasser hätten zudem der Verkaufsraum mitsamt den Waren, Möbeln und technischen Anlagen wie Kühltruhen und Kühlregalen gelitten. Aber auch die Tiefkühlanlage und Teile der Lichtanlage seien defekt.

Wie hoch der komplette Schaden ist, wollte das Unternehmen nicht mitteilen. Solche Informationen zu veröffentlichen, sei grundsätzlich nicht üblich, so Pressesprecherin Stephanie Behrens. „Sie können aber von einem Schaden in Millionenhöhe ausgehen.“

Für die Anwohner bedeutet das: Sie müssen wohl noch einige Monate auf andere Einkaufsmöglichkeiten ausweichen. „Eine kurzfristige Wiedereröffnung innerhalb der nächsten Wochen ist aufgrund der entstandenen Schäden leider unrealistisch.“

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