WEIHNACHTLICHES im BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum Agrarmuseum Wandlitz

Weihnachtsgrußkarte
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Im BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum Agrarmuseum Wandlitz lässt sich die Weihnachtszeit naturverbunden und zauberhaft erleben.

Mit der historischen Weihnachtspyramide am Eingang des Museums werden in vier Stufen Biblische Geschichte und deutsche Volks-Märchen erzählt.

Zudem lädt das Museum besonders Familien ein, den „Baum des Jahres 2016“ kennenzulernen – die Winter-Linde. Sie ist in Europa weit verbreitet und dominiert großenteils auch unser Landschaftsbild. Erkennbar hat sie kleinere runde Blätter als die Sommer-Linde. Die Dichter widmeten ihr früher sehnsuchtsvolle Verse und zahlreiche Volkslieder sind „unter ihrer Krone“ entstanden.

Jedes Jahr im Oktober wird der Baum des Jahres von der „BAUM DES JAHRES – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ und durch deren Fachbeirat, das „Kuratorium Baum des Jahres“ für das darauffolgende Jahr bestimmt. Seit 2010 gibt es auch eine Baum-Königin in Deutschland. Auf dem Entdeckerpfad des BARNIM PANORAMA gibt es spannende Familien-Erlebnisführungen um den Baum des Jahres 2016 kennen zu lernen.

Als letzte Ausstellung in diesem Jahr gibt das Agrarmuseum Wandlitz – mit seiner Sammlung prädestiniert dafür – Einblicke in den "Landmaschinenbau in Ostdeutschland - gestern & heute". Heute beherrscht die industrielle Landwirtschaft mit komplexen Maschinensystemen und über GPS gesteuerter Technik in weiten Teilen Deutschlands die Landwirtschaft. Gepflügt, gesät, geerntet (und gerodet) wird nicht mehr mit Pferden oder Pferdestärken. Mit ‚gestern’ sind die größten Entwicklungen der Landmaschinentechnik in der DDR gemeint – mit ‚heute’ die neuen Groß-Maschinen, die großen und kleinen Firmenkooperationen und die rasante technische Entwicklung in der Marktwirtschaft.

Vergleichbare Ebenen sind die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Aufgezeigt werden Niedergang, Neuaufbau, Stabilisierung oder grundsätzlicher Wandel im gesellschaftlichen Rahmen der letzten 65 Jahre.

Die Ausstellung stellt nicht einfach eine agrarhistorisch-technische Spurensuche dar, sondern sie bietet eine beeindruckende Dokumentation der landwirtschaftlichen Giganten. Mit Fotos, Informationstafeln und interessanten Zeitzeugen-Interviews wird die Agrartechnikszene im Osten Deutschlands seit 1945 bis zur Gegenwart dokumentiert.

Leider bleibt das Konzept der Ausstellung die Bearbeitung der Frage schuldig, ob diese industrielle Technik mit ihrer maschinellen Gigantomanie das Gleichgewicht der Naturverhältnisse zerstört und wie neue Methoden den natürlichen Gegebenheiten allmählich Rechnung tragen könnten. Es geht heute nicht nur um Überdüngung, sondern vor allem auch um den Schutz und Erhalt von Flora und Fauna. Dazu kann ein agrarhistorisches Museum keine umfassenden Antworten liefern, aber die Konzeptverantwortlichen der Bauern-Zeitung hätten diese Fragen mindestens ansprechen müssen.

Mehr Infos: www.barnim-panorama.de

Autor:

Anne Schäfer-Junker aus Französisch Buchholz

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