Schüler geben Kuscheltierkonzert

Schulleiterin Ursula Riechers und Komponist Klaus Wüsthoff nehmen einen Riesenpinguin in ihre Mitte.
  • Schulleiterin Ursula Riechers und Komponist Klaus Wüsthoff nehmen einen Riesenpinguin in ihre Mitte.
  • Foto: Schubert
  • hochgeladen von Thomas Schubert

Grunewald. Ziemlich genau sieben Jahren, nachdem Ursula von der Leyen den Schmargendorfer Schülern bestes Gesangsvermögen bescheinigt hatte, beehrten ihre Nachfolger das Sozialwerk Berlin, trällerten den Klassiker erneut. Und im Publikum saß der Komponist.

Am Ende kann er nicht mehr schweigen. Da steht Klaus Wüsthoff auf, da macht er sich zum Gradmesser des Erfolgs: "Das ist das Beste, was ich bisher gehört habe", sagt Wüsthoff - seines Zeichens Komponist des Kuscheltierkonzerts, ersonnen in den 60er-Jahren.

Was hat er da gehört? Es ist die neueste Darbietung dieses fröhlichen halbstündigen Reigens über den kränkelnden Felix, dessen flauschige Gefährten zum Leben erwachen, um ihn zu trösten.

Es ist ein Nachmittag, an dem er und die vielen anderen Gäste des Sozialwerks Berlin im Käte-Tresenreuter-Haus dieses Liedchen nicht von beliebigen Sängern hören, sondern von den Nachfolgern der preisgekrönten. Im Jahre 2007 hatte Ministerin Ursula von der Leyen bundesweit ermitteln lassen, wer Wüsthoffs Wonnelied am wohlklingendsten beherrscht. Der Preis ging am Ende an die Carl-Orff-Schule in Schmargendorf. Ein Ort, an dem sich das Gesangstalent offenbar nicht verflüchtigt, wenn die Kinder der kleinen Bühne entwachsen.

Leiterin Ursula Riechers schafft es an diesem Nachmittag noch einmal, lässt ihre Kleinen die Geschichte mit Gesang und Tanz wieder aufleben, den majestätischen Elefanten mit seinem "Jumbumbum" ebenso wie den frechen Papageien, der das großkotzige, faltige Viech zur Demokratie gemahnt. Auch all das andere Getier führen die kleinen nicht weniger bildhaft vor Ohren als ihre ausgezeichnete Ahnen. "Felix ist längst eingeschlafen", stellen sie am Ende fest. "Und morgen wird er wieder gesund sein."

Thomas Schubert / tsc
Autor:

Thomas Schubert aus Charlottenburg

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