Landeslabor sichtet keine Quallen mehr
Kälte schreckt Medusen ab

Die Quallen sind an der Bürgerablage offenbar wieder verschwunden. Das Landeslabor hat bei seiner jüngsten Wasserprobe jedenfalls keine Medusen mehr gesichtet.

Entwarnung an der Badestelle Bürgerablage. Dort ist die Havel offenbar wieder frei von Quallen. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hat bei der jüngsten Wasserprobe am 8. Juli keine Quallen feststellen können. Das teilte das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) mit. „Das Vorkommen von Quallen ist temperaturabhängig. Wetterbedingt hat sich das Wasser in den letzten Tagen abgekühlt“, informiert Lageso-Sprecherin Silvia Kostner. Das Landesamt will aber weiter beobachten.

Eine Spandauerin hatte in der vergangenen Woche in der Bucht der Bürgerablage Quallen im Wasser gesichtet. Offenbar handelte es sich dabei um ursprünglich aus Asien eingeschleppte Exemplare der Craspedacusta sowerbii. Die frei schwimmenden Medusen bilden sich bei länger anhaltenden hohen Temperaturen über 22 Grad Celsius. Das Lageso hatte das Landeslabor mit den Wasserproben an der Badestelle beauftragt. Die werden in der Sommersaison routinemäßig an allen öffentlichen Badestellen durchgeführt, um die Wasserqualität zu prüfen. Dabei wird auch nach Quallen, Algen oder Pflanzenbewuchs geschaut.

Gefahr für Schwimmer besteht nicht

Gesundheitliche Gefahren gehen von der Craspedacusta sowerbii nicht aus. „Daher ist es nicht notwendig Badestellen zu sperren“, so Silva Kostner. In der Havel waren dem Lageso bisher keine Funde von Quallen bekannt. Laut Medienberichten sollen auch beim Verband Deutscher Sportfischer (Landesverband Berlin-Brandenburg) Meldungen über die Süßwassertiere eingegangen sein. Die Quallen können etwa so groß werden wie eine Zwei-Euro-Münze.

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