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Rückbau der Ostumfahrung Schweizer Botschaft im Regierungsviertel

Wo: Schweizerische Botschaft, Otto-von-Bismarck-Allee 4A, 10557 Berlin auf Karte anzeigen
Die Schweizerische Botschaft steht direkt vor dem Kanzleramt. Jetzt soll die Umfahrung weg.
Die Schweizerische Botschaft steht direkt vor dem Kanzleramt. Jetzt soll die Umfahrung weg. (Foto: Dirk Jericho)

15 Jahre nach Bau des Spreebogenparks zwischen der Schweizer Botschaft und der Spree soll dieser nun endgültig fertiggestellt werden. Denn bis jetzt führt eine Umgehungsstraße durch die Grünanlage.

Die sogenannte Ostumfahrung der Schweizer Botschaft wird im Frühjahr abgebaut. Die Straße wurde seinerzeit gebaut, um bis zur Eröffnung des Tiergartentunnels (Bauzeit von 1995 bis 2006) den Verkehr durch das Regierungsviertel zu führen. Bundeskanzleramt und Land Berlin hatten sich darauf geeinigt, die Ostumfahrung um die Schweizer Botschaft zu bauen, damit der Verkehr nicht direkt vor dem Bundeskanzleramt vorbeirollt.

Doch obwohl der Autotunnel unter dem Regierungsviertel längst fertig ist, rollt der Verkehr noch immer auf der temporären Umgehungsstraße.

Wie Matthias Tang, Sprecher von Verkehrssenatorin Regine Günther sagt, hätten sich das Land Berlin, Bundeskanzleramt, Bundestag und Bauministerium nach „langwierigen Abstimmungen“ 2015 geeinigt und Folgendes vereinbart: Die Ostumfahrung Schweizer Botschaft zwischen Willy-Brandt-Straße und Paul-Löbe-Allee wird zurückgebaut. Der Verkehr soll über Forum, Konrad-Adenauer-Straße, Kapelleufer und Rahel-Hirsch-Straße geführt werden. Eine „Forumsquerung“ soll es weiterhin geben, allerdings „bei verringertem Straßenquerschnitt“.

Die Kosten von 325 000 Euro für den Rückbau der Ostumfahrung Schweizer Botschaft teilen sich die Deutsche Bahn, der Bund und der Senat. Der Rückbau der Ostumfahrung und die Fertigstellung der Freiflächen soll im Frühjahr starten. Der Baubeginn für die Forumsquerung soll im Herbst beginnen. 2019 soll alles fertig sein. Die Grünflächen im Spreebogenpark werden nach den Plänen des Schweizer Büros Weber und Sauer fertiggestellt, die seinerzeit den Landschaftswettbewerb gewonnen hatten. Das bezirkliche Grünflächenamt wurde bei dem Projekt „nur beratend hinzugezogen“, wie die zuständige Stadträtin Sabine Weißler (Grüne) auf die Anfrage der SPD-Verordneten Sonja Kreitmair zur Umgehungsstraße im Spreebogenpark antwortet. Der Bezirk habe die Planungen zur neuen Beregnungsanlage und zum Beleuchtungskonzept begleitet.

Die Schweizerische Botschaft steht direkt vor dem Kanzleramt. Jetzt soll die Umfahrung weg.
Die Straße vor dem Hauptbahnhof wird Spreebogenpark.
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