Kein Anschluss ans Abwassernetz
BWB arbeiten nur in landeseigenen Straßen

Die Straße 52a ist zwar eine öffentlich gewidmete Straße. Aber noch gehören nicht alle Straßenflächen dem Land Berlin.
  • Die Straße 52a ist zwar eine öffentlich gewidmete Straße. Aber noch gehören nicht alle Straßenflächen dem Land Berlin.
  • Foto: Lara Wendt
  • hochgeladen von Bernd Wähner

Ein Großteil der Berliner Siedlungsgebiete ist in den zurückliegenden Jahren bereits von den Berliner Wasserbetrieben (BWB) an das Berliner Abwassernetz angeschossen worden. Doch die Bewohner einiger Gebiete warten immer noch darauf. Dazu gehören die Anwohner der Straßen 52a.

Sie müssen ihr Abwasser immer noch in Gruben entleeren. Diese sind wiederum regelmäßig von Fachfirmen leer zu pumpen. Weil sie bisher immer noch keine Benachrichtigung bekamen, wann ihre Straße an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen wird, wandten sich Anwohner der Straße 52a an Abgeordnetenhausmitglied Torsten Hofer (SPD). Dieser hakte bei der zuständigen Senatsumweltverwaltung nach.

Die Straße 52a besteht aus einer Vielzahl von Flurstücken, die sich in teils landeseigenem, teil privatem Eigentum befinden, berichtet Umweltstaatssekretär Stefan Tidow (Bündnis 90/ Die Grünen). Die Kanalisierung von Straßen in privatem Eigentum gehöre aber nicht zum Aufgabengebiet der Berliner Wasserbetriebe. Aus diesem Grund war bisher die Herstellung von Schmutzwasserkanälen in dieser Straße nicht vorgesehen, so der Staatssekretär. Das kann erst passieren, wenn sich die Straße komplett in Landeseigentum befindet.

Wie Hofer kürzlich erfuhr, hat das Bezirksamt Pankow inzwischen diverse Flächen der öffentlich gewidmeten Straße 52a angekauft. Und der Ankauf weiterer Flächen sei bereits in die Wege geleitet, teilte man dem Abgeordneten mit. Das betrifft vor allem den südlichen Teil der Straße.

Wenn alle Grundstücke angekauft sind, können die Wasserbetriebe auch mit der Planung eines Anschlusses an das öffentliche Abwassernetz Berlins beginnen. Torsten Hofer: „Mit einem Abwasseranschluss hätten wir in der Straße dann normale Verhältnisse, und die Gruben-Wirtschaft hört auf, die für die Anwohner sehr lästig, zeitaufwändig und teuer ist.“

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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