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Gedenktafel für Fritz Wisten

Nikolassee. An den Schauspieler, Regisseur und künstlerischen Leiter des Jüdischen Kulturbundes, Fritz Wisten (1890-1962), erinnert jetzt eine Gedenktafel an seinem langjährigen Wohnhaus im Waldsängerpfad 3. Bürgermeister Norbert Kopp (CDU), Dr. Wolfgang Trautwein, Direktor des Archivs der Akadamie der Künste Berlin, und Wistens Enkelin, die Schauspielerin Renate Weyl, enthüllten die Tafel am 24. Juni. Während der Nazi-Herrschaft hatte Wisten, obwohl er als Jude selbst verfolgt wurde, anderen Verfolgten Unterschlupf und Hilfe geboten. Nach dem Krieg war Wisten Regisseur am Deutschen Theater, außerdem Intendant des Theaters am Schiffbauerdamm und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Seine Grabstätte liegt auf dem Waldfriedhof Zehlendorf.

Ulrike Martin / uma
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