Noch immer Spuren von Xavier: Alle Schäden erst 2018 beseitigt

"Xavier" ließ selbst hohe und dicke Bäume brechen. Noch nicht überall sind sie bisher entfernt worden. (Foto: Thomas Frey)

Die Auswirkungen des Orkans "Xavier" am 6. Oktober werden den Bezirk noch bis ins kommende Jahr beschäftigen.

Von diesem Zeitrahmen sei schon deshalb auszugehen, weil alle Kapazitäten sowohl bei den bezirklichen Fachkräften als auch bei entsprechenden Firmen ausgelastet sind, erklärte Baustadtrat Florian Schmidt (Bündnis 90/Grüne) auf entsprechende Nachfragen der Bezirksverordneten Anita Leese-Hehmke (SPD). Schmidt bezog sich dabei zunächst auf das Abarbeiten der Baumschäden. Das Nachpflanzen des zerstörten Bestandes werde noch länger, nämlich "mindestens ein Jahr" dauern.

Aktuell gibt es nach seinen Angaben vor allem noch an folgenden Orten Einschränkungen wegen umgestürzter oder schwer in Mitleidenschaft gezogener Bäume: auf dem Friedhof der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain, den Grünanlagen Alt-Stralau 32 beziehungsweise 40-43 sowie im Naturerfahrungsraum Robinienwäldchen an der Halleschen- und Möckernstraße. Aber auch darüber hinaus existiere noch eine größere Anzahl nicht bearbeiteter Schäden, die jedoch nicht als Beeinträchtigung eingestuft werden.

Anders als "Xavier" hat der Sturm "Herwart", der Ende Oktober über Berlin fegte, weitaus weniger Verwüstung in Friedrichshain-Kreuzberg hinterlassen. Nämlich nur etwa zehn Prozent gemessen am Ausmaß seines Vorgängers.
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