Führung durch die Villenkolonien

Lichterfelde. Die Gegend, wo die Villenkolonien von Lichterfelde und Lankwitz zusammenstoßen, wurde zum Refugium für Wissenschaftler, Tüftler und Industrielle. Auf einem Spaziergang durch die Kolonien erfahren die Teilnehmer so manche Anekdote von Siemens oder Lilienthal.

Manfred von Ardenne schmiss Abitur und Studium und erfand in der Villa im Jungferenstieg das Elektronenmikroskop. Werner Ferdinand von Siemens kaufte ein Herrenhaus mit 80 Zimmern und ließ eine gewaltige Orgel installieren. Nicht zuletzt tüftelte Otto Lilienthal an seinen Flugobjekten. Das Haus des Flugpioniers steht allerdings nicht mehr. Dafür residieren heute in den Villenkolonien der Botschafter von Libyen und die diplomatische Vertretung von Äthiopien. Noch heute bestimmen hochherrschaftliche Villen und alte Landhäuser unterschiedlicher Epochen das Straßenbild von Lichterfelde und Lankwitz.

Der Steglitzer Stadtführer Christian Simon kennt die ehemaligen Wirkungs- und Rückzugsorte der Wissenschaftler, Tüftler und Industriellen und weiß viele Geschichten über die Häuser und ihre Bewohner zu erzählen.

Die Führung durch die Villenkolonien von Lankwitz und Lichterfelde startet am Sonntag, 24. Mai, 11 Uhr, am Bahnhof Berlin Lichterfelde Ost, westlicher Ausgang zum Jungfernstieg. Die Kosten betragen zehn Euro und sieben Euro für Mitglieder des Heimatvereins Steglitz. Als Nachweis wird die Vorlage des Personalausweises erbeten.

Anmeldungen unter 833 21 09, Fax 8 43 06 309 oder E-Mail: info@heimatverein-steglitz.de

Karla Menge / KM
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