30-jähriger Mann am Alexanderplatz erstochen

Mitte. Vor dem Berlin Carré an der Karl-Liebknecht-Straße ist am 24. August ein 30-jähriger Mann erstochen worden. Die Tat ereignete sich gegen 16 Uhr; die Polizei sucht Zeugen.

Zwei Männer und zwei Frauen, die aus einer Kneipe kamen, waren auf eine andere Gruppe getroffen, die sich vermutlich in einem Club aufgehalten hatte. Aus dieser Gruppe sprach ein Mann eine der Frauen aus dem Quartett an. Es kam zu einem Wortgefecht zwischen ihm und dem späteren Opfer. Kurz darauf stach der Unbekannte mit einem Messer oder einem anderen spitzen Gegenstand auf den 30-Jährigen ein und flüchtete. Der schwer Verletzte starb wenig später im Krankenhaus.

Der Täter soll 20 bis 25 Jahre alt sein, einen auffälligen Nasenring und drei Kugel-Piercings in der Unterlippe tragen. Bekleidet war er mit einem Kapuzenshirt oder einem Shirt und Mütze, wadenlangen Jeans und hochgezogenen weißen Socken. Vermutlich war er in Begleitung einer Frau mit pinkfarbenen Haaren.

Kurz vor Redaktionsschluss gelang es der Polizei einen Tatverdächtigen festzunehmen. Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) erklärte dazu: „Ich danke der Berliner Polizei, dass sie nach diesem kaltblütigen Verbrechen so schnell den mutmaßlichen Täter festnehmen konnte. Jede Sekunde, die ein solcher Gewalttäter weiter frei herumlaufen kann, wäre unerträglich gewesen.“


Susanne Schilp / susch
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