Krankmachende Keime in Fleisch

Abgepackte Fleischwaren enthalten manchmal gefährliche, krankmachende Keime. Mit bloßem Auge ist das nicht erkennbar. Verbraucher können die Infektionsgefahr aber mit guter Küchenhygiene reduzieren.

Zur Hygiene gehört, sich vor und nach dem Hantieren mit rohen Zutaten die Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife zu waschen, rät das Bundesinstitut für Risikobewertung. Außerdem sollte man nie dieselben Küchenutensilien für rohe und gegarte Lebensmittel benutzen.

Wer dieselbe Zange, mit der er Fleisch anfasst, auch für den Salat nimmt, laufe Gefahr, die Erreger von einer Speise auf die andere zu übertragen, warnt Bernd-Alois Tenhagen von der BfR-Abteilung Biologische Sicherheit. "Und rohes Fleisch sollte nicht unmittelbar neben gebratenem Fleisch liegen", ergänzt er. Auf Nummer sicher geht, wer Grill- oder Bratgut gleichmäßig und vollständig auf 70 bis 100 Grad erhitzt. Im Inneren sollte es zwei Minuten lang eine Temperatur von mindestens 70 Grad erreichen.

Das BfR empfiehlt, in der Küche vorzugsweise Schneidebretter aus Kunststoff zu verwenden. Sie können anders als Holzbretter bei Temperaturen von mehr als 60 Grad in der Spülmaschine gereinigt werden, so dass krankmachende Keime abgetötet werden.

Die Bretter sollten möglichst keine Furchen, sondern eine glatte Oberfläche haben, weil sich in den Rillen sonst Keime absetzen und vermehren können. Grundsätzlich sollten alle Kochutensilien mit möglichst heißem Wasser und ausreichend Spülmittel oder eben bei mindestens 60 Grad in der Spülmaschine gesäubert werden.
dpa-Magazin / mag
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