Expertentelefon zum Thema Rhythmusstörungen des Herzens

Dr. Salman Heiderfazel

Berlin. Herzrasen, Herzstolpern und Leistungsschwäche sind häufige Symptome von Herzrhythmusstörungen. Durch neue Therapieverfahren können viele Herzrhythmusstörungen effektiv beseitigt werden. Zu diesem Thema stehen am 19. November Experten des Berliner Herzrhythmus-Zentrums im Vivantes Klinikum Am Urban Rede und Antwort.

Herzrhythmusstörungen können jeden betreffen. Zwar treten Arrhythmien häufiger im höheren Lebensalter auf, doch können sie auch junge Menschen betreffen. Durch innovative Therapiestrategien können die meisten Herzrhythmusstörungen heutzutage dauerhaft beseitigt werden. Konnten früher Arrhythmien nur medikamentös behandelt werden, nimmt die Katheterablation in der modernen Herzrhythmustherapie einen immer größeren Stellenwert ein. Hierbei werden Orte der Entstehung von Herzrhythmusstörungen im Herzen gezielt und schonend verödet. Neben der schon länger durchgeführten Verödung durch Hitzeapplikation kann heutzutage auch mit Laserenergie oder durch lokale Kältetherapie behandelt werden.

Die häufigste Rhythmusstörung, das Vorhofflimmern, kann erhebliche Beschwerden verursachen und im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall führen. Eine konsequente Behandlung ist für alle Patienten mit dieser Rhythmusstörung zwingend erforderlich.

Im Berliner Herzrhythmus-Zentrum im Klinikum Am Urban werden seit vielen Jahren Ablationstherapien aller Arten von Herzrhythmusstörungen durchgeführt. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Behandlung von Vorhofflimmern ein. Alle gängigen Methoden der Katheterbehandlung von Vorhofflimmern werden vorgehalten - auch innovative Verfahren wie die Laserbehandlung sind möglich.

Zur Reduktion des Schlaganfallrisikos werden Patienten mit Vorhofflimmern in der Regel zusätzlich mit einer Blutverdünnungstherapie behandelt. Alternativ kann das Risiko für einen Schlaganfall durch den Verschluss des Vorhofohres im linken Herzen gesenkt werden. Für diese neuartige Therapiemöglichkeit gilt der neue Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Prof. Dr. Hüseyin Ince, als international renommierter Experte.

Fragen Sie die Experten

Am 19. November stehen Ihnen die Spezialisten des Berliner Herzrhythmus-Zentrums von 15 bis 17 Uhr für alle Fragen rund um das Thema "Herz aus dem Takt" zur Verfügung. Neben dem Leiter des Bereichs Rhythmologie, Oberarzt Dr. Niels Christian Ewertsen, beantworten auch Oberarzt Dr. Salman Heiderfazel sowie Herr Dr. Stefan Müller und Dr. Christopher Mast unter der Rufnummer 130 228 131 sowie unter 130 228 132 Ihre Fragen.


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