Hochbeete und blühende Höfe: Wettbewerb „Urbane Paradiese“ der Grünen Liga entschieden

Grüne Hofoase: Der WBM-Mietergarten ROSI in der Rosenthaler Straße wurde beim Grünwettbewerb ausgezeichnet. (Foto: Grüne Liga Berlin)

Mitte. Der WBM-Mietergarten ROSI hat beim Grünwettbewerb des Umweltverbandes Grüne Liga den dritten Platz in der Kategorie Hof & Garten gewonnen.

Im März war im Wohnhof des Rosenthaler Quartiers zwischen Rosenthaler Straße und Gipsstraße der Stadtoasenwettbewerb „Urbane Paradiese - unsere grünen Stadträume“ von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und der Grünen Liga gestartet worden. Seitdem bewirtschaften etwa 30 Mieter die grüne Hofoase und pflanzen in mittlerweile 18 Hochbeeten Salat, Tomaten, Kräuter, Erdbeeren und vieles mehr. Die Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) unterstützt die ROSI-Gärtner und hat das Material für die Hochbeete, Muttererde und Gartengeräte bezahlt. Auch das Wasser zum Gießen spendiert das kommunale Wohnungsunternehmen. Mit dem Mietergarten will die WBM „eine neue Welle anschieben“, sagte der damalige WBM-Chef Lars Ernst zur Eröffnung. Ein zweiter Mietergarten ist derzeit in Planung. Wie Martina Kubisch von der WBM sagt, können auch bald interessierte Mieter im Wohnhof der Griebenowstraße eigene Beete bestellen.

„Jeder begrünte Quadratmeter bringt der Stadt einen Nutzen und macht sie lebens- und liebenswert,“ sagte Grüne-Liga-Geschäftsführerin Karen Thormeyer zum Wettbewerb um die besten urbanen Gartenprojekte Berlins. Gewonnen in der Kategorie Hof & Garten hat der „Garten der Hoffnung“ auf dem Gelände eines Containerdorfs für Flüchtlinge in der Köpenicker Alfred-Randt-Straße. In dem Garten „bustan-ul-amal“ ackern Nachbarn und Flüchtlinge gemeinsam. Die Flüchtlinge bauen ihnen bekanntes Gemüse in den Hochbeeten an und feiern gemeinsam mit den Anwohnern. Der Garten soll Vorbild für andere Unterkünfte sein, heißt es.

Den ersten Preis in der Kategorie Straßenraum hat eine engagierte Anwohnerin in der Weddinger Türkenstraße bekommen. Alfa Conradt bepflanzt seit 2013 Baumscheiben und hat mit ihrem Engagement auch andere motiviert, die Straße zu verschönern. Auch Kitakinder helfen bei der Bepflanzung der Baumscheiben mit. Der Mauergarten auf den Mauerparkerweiterungsflächen - ein interkultureller Gemeinschaftsgarten auf den ehemaligen Bahnflächen südlich der Gleimbrücke - hat in der Kategorie Öffentliches Grün den zweiten Platz gewonnen. Alle Preisträger und Infos zum Wettbewerb "Urbane Paradiese" im Internet unter www.grueneliga-berlin.de DJ
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