Bezirk lässt neue Bäume entlang der Pappelallee pflanzen

Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner schaufelte Mutterboden an die neue Blumen-Esche in der Pappelallee. (Foto: Bernd Wähner)

Prenzlauer Berg. Seit mehr als einem Jahr wird die Pappelallee umgebaut. Dafür mussten etliche der alten Bäume weichen. Doch nun werden neue Bäume am Straßenrand gepflanzt.

Den symbolischen Startschuss für die „Aufforstung“ entlang der Allee gab Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) vor der Pappelallee 24. Er pflanzte dort eine Blumen-Esche. Dass entlang der Allee keine Pappeln mehr stehen werden, sondern andere Baumarten, hat seinen Grund. Es setzte sich nämlich in den vergangenen Jahren die Erkenntnis durch, dass Pappeln als Straßenbäume in der Stadt nicht geeignet sind.

Auch um sich mit den Anwohnern über neue Bäume zu verständigen, führte das Bezirksamt in Vorbereitung der Bauarbeiten in Pappelallee mehrere Bürgerversammlungen und Straßenbegehungen durch. „Dabei wurden mit den Anwohnern neue Ideen für die Bepflanzung an der Pappelallee entwickelt, die nun schrittweise umgesetzt werden“, erklärt Kirchner. Von den 78 Straßenbäumen in der Allee bleiben nur 26 der alten Bäume stehen. Die anderen waren und sind bereits so krank oder geschädigt, dass ihnen keine lange Lebensdauer mehr prognostiziert wurde. Gemeinsam mit den Anwohnern entschied das Bezirksamt, dass 68 Bäume neu gepflanzt werden.

20 Prozent mehr Bäume als zuvor

So gibt es nach den Bauarbeiten sogar mehr Straßenbäume als zuvor. Nachgepflanzt werden – auch auf Wunsch vieler Anlieger – robuste Arten, die sich gut in die Straße einfügen. Dazu zählen Feldahorn, Scharlachkastanie, Amberbaum und die Blumen-Esche. Die ersten zwölf Bäume sind inzwischen zwischen Raumer und Stargarder Straße eingesetzt worden. Bis Ende Mai werden dann noch einmal fünf Amberbäume gepflanzt. Damit sie sich gut ins Straßenbild einfügen, sind die gepflanzten Bäume vorgezogen, also bereits einige Jahre alt und damit weit größer als bei normalen Baumpflanzungen.

Die Bauarbeiten auf dem gesamten Straßenzug Pappelallee und Stahlheimer Straße dauern übrigens noch bis zum Sommer 2017. BW
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