2025 geht’s los
Tramhaltestelle wird umgebaut

Die Straßenbahnhaltestelle am S-Bahnhof Greifswalder Straße soll ab 2025 endlich umgebaut werden. | Foto: Bernd Wähner
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Ab 2025 soll die Straßenbahnhaltestelle am S-Bahnhof Greifswalder Straße umgebaut werden. Außerdem ist eine Sanierung des Fußgängertunnels von der Haltestelle zum S-Bahnhof geplant.

Darüber informiert Verkehrsstaatssekretärin Claudia Elif Stutz (CDU) in ihrer Antwort auf eine Anfrage des Abgeordneten Tino Schopf (SPD). Der Umbau der Haltestelle ist bereits seit einigen Jahren im Gespräch. Nun sind die Planungen bereits sehr konkret. Unter anderem soll die Haltestelle barrierefreier werden. Die Haltestellenoberfläche wird erneuert und der westliche Überweg an der Haltestelle wird breiter. Außerdem soll die Haltestellenüberdachung verlängert werden.

Fußgängertunnel bekommt Facelift

Vom Tisch ist hingegen die ursprünglich geplante Schließung der Fußgängerunterführung zwischen Straßenbahnhaltestelle und Zugang zum S-Bahnhof. Diese soll nun doch offen bleiben und wird im Auftrag der Senatsverkehrsverwaltung saniert. Aber bereits vor der Grundsanierung sollen noch in diesem Jahr einige Instandsetzungsarbeiten stattfinden. Das betrifft unter anderem die Beseitigung von Schadstellen an der Tunneldecke, die Instandsetzung von Treppenstufen sowie der Natursteinabdeckungen im Bereich aller sieben Treppenabgänge zum Tunnel.

Am Bahnhof Greifswalder Straße befindet sich einer der wichtigsten Umsteigepunkte zwischen Straßenbahn und S-Bahn in Berlin überhaupt. Zählungen ergaben, dass in diesem Bereich täglich zirka 32 000 Umsteiger sowie zusätzlich 13 000 Ein- und Aussteiger unterwegs sind.

"Da ist noch viel zu tun"

„Der Umbau der Straßenbahnstation am S-Bahnhof Greifswalder Straße ist im Hinblick auf die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer an diesem stark frequentierten Ort wirklich dringend nötig“, sagt Tino Schopf. Für den Erhalt und die Sanierung des alten Fußgängertunnels hatte sich Schopf in den vergangenen Jahren eingesetzt. Deshalb wünscht er sich, dass hier nun ebenfalls konkrete Schritte gegangen werden. Denn noch sei die Unterführung dunkel und schmutzig, ein Angstraum. „Hier müssen jetzt finanzielle und personelle Mittel bereitgestellt werden, um ihn instand zu setzen“, fordert der SPD-Politiker. „Da ist viel zu tun, aber wenn beispielsweise durch eine Grundreinigung und ein kreatives Jugendprojekt Sauberkeit und Farbe zurückkehren, dann wertet das die Unterführung schon deutlich auf“, schlägt Tino Schopf vor.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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