SPD fordert Planungen an der Urania

Schöneberg. An vielen Stellen im Bezirk kann Radfahren brenzlig werden. Besonders gefährlich war es in den vergangenen Jahren an der Urania.

An der großen Kreuzung wird ständig gebaut: Hotel, Urania-Vorplatz, Ausbessern des Straßenbelags. Überall stehen Absperrungen, müssen Radfahrer nach links ausweichen, und der nächste Pkw kommt schon von hinten angeprescht.

Nun steht die Sanierung der U-Bahn-Tunneldecke zwischen Wittenbergplatz und der Einmündung der Eisenacher in die Kleiststraße an, samt daran anschließender Neugestaltung des Kleiststraßenabschnitts.

Die Bauarbeiten der Berliner Verkehrsbetriebe werden die Situation für die Radfahrer weiter verschlechtern, befürchtete die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung und legte einen entsprechenden Antrag zur Abstimmung in der Tagung vor.

Laut gefasstem Beschluss muss sich nun das Bezirksamt beim Senat um die Planung einer "sicheren Spurführung" an der Kreuzung für die Zeit nach der Tunnelsanierung bemühen. Gelegenheit dazu biete sich, wenn nach Abschluss der Bauarbeiten die Kreuzung neu markiert werde, so SPD-Fraktionschef Jan Rauchfuß und die Verordnete Annette Hertlein. Beide hatten den Antrag ins Gremium eingebracht.

Noch vor der Sommerpause soll das Bezirksamt die Verordneten über den Fortgang der Gespräche mit der Senatsverwaltung und der BVG informieren.


Karen Noetzel / KEN
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