Schneller in den Britzer Garten
Neue Scanner und Kartenautomaten an den Eingängen

Die Dahlie wurde erstmals von Alexander von Humboldt aus Latein-amerika nach Deutschland gebracht.
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  • Die Dahlie wurde erstmals von Alexander von Humboldt aus Latein-amerika nach Deutschland gebracht.
  • Foto: Grün Berlin GmbH
  • hochgeladen von Susanne Schilp

Es gibt zwei Neuigkeiten aus dem Britzer Garten: Die Sonderschau „Dahlienfeuer“ hat begonnen und die Warteschlangen werden kürzer. Denn zwei weitere Eingänge haben Kartenautomaten und Scanner bekommen.

Die Sonderschau zeigt auf einer Fläche von mehr als 2000 Quadratmetern rund 7500 Korbblütler in 290 Sorten. Auf etlichen Flächen gesellen sich zu ihnen auch andere Pflanzen. So stehen auf den „Dahlienwiesen“ auch Sommerblumen, Gräser, Kräuter und Gemüsepflanzen. Süßkartoffeln mit ihren Blättern in Frischgrün, Purpur und Bronze bilden die Bordüren der üppigen „Dahlienkörbe“. Pflanzkästen begleiten die Wege entlang der Schau.

Auf großen Bannern finden sich Informationen zur Kultur und Pflege, zur Klassifizierung und Kulturgeschichte der Blume der Azteken. Und auch in diesem Jahr sind die Besucher aufgerufen, die schönste Dahlie zu wählen. Es winken Preise, etwa Essenseinladungen für zwei Personen oder Jahreskarten für den Britzer Garten und andere Parks der Grün Berlin GmbH. Wer mitmachen möchte, gibt seinen Stimmzettel einfach an einer der Kassen ab.

Apropos: An zwei Eingängen hat sich etwas geändert, sie sind automatisiert worden. Besonders freuen dürfen sich alle, die vom Massiner Weg aus den Park betreten. Dieser etwas versteckt liegende Zugang war bisher nur an Wochenenden, Feiertagen und zur frühjährlichen Tulpenschau geöffnet. Nun kann er jeden Tag genutzt werden. Möglich machen es ein Jahreskartenscanner und ein Automat für Tageskarten. Die Tageskarte muss zum Einlass dann auch nur an den Scanner gehalten werden. An Wochenenden und Feiertagen ist jedoch weiterhin das Kassenhäuschen besetzt.

Auch an der Mohriner Allee stehen nun Ticketautomat und Scanner, sodass alle Besucher das Drehkreuz passieren können, ohne sich an der Kasse anzustellen. Der Buckower Damm ist schon seit längerer Zeit automatisiert. „Genutzt wird dieser Service vor allem von vielen Sportlern, die vor oder nach der Arbeit im Park ihre Runden drehen“, so Marina Goertz, Sprecherin des Britzer Gartens. Noch nicht umgerüstet sind die Eingänge Sangerhauser Weg, Tauernallee und Blütenachse. Das soll sich aber in den kommenden Jahren ändern.

Bis Ende September ist der Britzer Garten von 7 bis 21 Uhr geöffnet. Eine Tageskarte kostet während der Sonderschau drei, ermäßigt 1,50 Euro. Das Dahlienfeuer bleibt so lange zu bewundern, bis die ersten Fröste es im Spätherbst löschen.

Infos unter www.britzer-garten.de.

Die Dahlie wurde erstmals von Alexander von Humboldt aus Latein-amerika nach Deutschland gebracht.
Der kleine Eingang am Massiner Weg war bisher – außer zur alljährlichen Tulpenschau – nur am Wochenende geöffnet.

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