Offen für jede sexuelle Orientierung
Leonardo-da-Vinci-Gymnasium gegen Diskiminierung

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Das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium am Haewererweg 35 darf sich nun „Schule der Vielfalt“ nennen. Am 9. April wurde am Eingang ein Schild enthüllt. Die Aufschrift: „Come in - Wir sind offen: lesbisch, schwul, bi, hetero, trans*, inter*, cis, queer“. Damit ist das Buckower Gymnasium nach der Britzer Fritz-Karsen-Gemeinschaftsschule die zweite Berliner Lehranstalt, die sich dem Netzwerk „Schule der Vielfalt“ anschließt.

Die beiden Einrichtungen wollen mit dem Schild und einer Selbstverpflichtungserklärung signalisieren, dass sie sich gegen Diskriminierungen einsetzen, besonders, wenn sie wegen der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität stattfinden. Außerdem garantieren sie, bestimmte Standards einzuhalten. So wird es zum Thema regelmäßige Fortbildungen für Lehrer und Workshops für die Schüler geben.

Vorbild NRW

In Nordrhein-Westfallen blickt das Netzwerk Schule der Vielfalt schon auf eine zehnjährige Geschichte zurück. Untersuchungen haben inzwischen gezeigt, dass die Diskriminierungen von Kindern und Jugendlichen tatsächlich abnehmen, wenn an Schulen über Sexualität und Geschlecht gesprochen wird und die Lehrer dazu Position beziehen.

Zur Begriffserklärung: „Trans“ bedeutet, dass ein Mensch nicht mit dem Geschlecht leben kann oder will, dem er bei seiner Geburt zugeordnet wurde. Intersexuell sind Personen, die mit körperlichen Merkmalen geboren werden, die medizinisch als „geschlechtlich uneindeutig“ gelten.

Queer lebende Menschen lassen sich nicht mit den gängigen Kategorien der Zwei-Geschlechter-Ordnung erfassen. Sie müssen sich aber nicht zwangsläufig als trans- oder intergeschlechtlich definieren. „Cis“ schließlich steht für jene, bei denen die Geschlechtsidentität dem bei der Geburt zugeordneten Geschlecht entspricht, was bei den meisten Menschen der Fall ist.

Weitere Informationen zum Netzwerk „Schule der Vielfalt“ unter https://bwurl.de/14a9.

Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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