1000 Schüler besuchten Berufsparcours

Schüler der Lichterfelder Max-von-Laue-Schule erfuhren an der Theaterbühne mehr über Rollenwechsel, Fremd- und Eigenwahrnehmung.
  • Schüler der Lichterfelder Max-von-Laue-Schule erfuhren an der Theaterbühne mehr über Rollenwechsel, Fremd- und Eigenwahrnehmung.
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Steglitz-Zehlendorf. Was will ich einmal erreichen im Leben? Wo liegen meine Stärken? Diese Fragen stellten sich kürzlich mehr als 1000 Schüler der 7. und 8. Klassen im Rahmen eines Erlebnisparcours im Neuen Glashaus des Botanischen Gartens.

Unter dem Motto „Komm auf Tour – meine Stärken“, meine Zukunft wurden sie unter fachlicher Begleitung angeregt, das eigene Ich zu erkunden und über Lebensperspektiven nachzudenken. Mit Tempo ging es vom Reiseterminal über den Zeittunnel ins Labyrinth und von der sturmfreien Bude über die Theaterbühne in die Auswertung. Die „Reiseleiter“ kamen aus Jugendeinrichtungen des Bezirks.

An jeder Station konnten die Schüler farbige Aufkleber sammeln für Kommunikation, Phantasie, grünen Daumen, Zahlenverständnis, Ordnung, Hilfsbereitschaft und handwerkliches Geschick. Dann ging es zur Auswertung. An den sogenannten Stärkeschränken taten sich den Schüler dann ihre Stärken und mögliche Berufsfelder auf.

Laura (13) beispielsweise ist ein stilles Mädchen. „Ich hatte noch keine Vorstellungen, was ich einmal werden will“, sagt sie. Auf der Bühne ging sie aus sich heraus. Der Beifall der Mitschüler zeigte ihr, dass sie sich nicht verstecken braucht und er stärkte ihr Selbstbewusstsein. „Ich denke, ich kann mich ganz gut auf Menschen einstellen und könnte mir eine Zukunft als Erzieherin vorstellen“, stellte sie am Ende des Parcours fest.

Paul (12) hingegen kam mit maßloser Selbstüberschätzung. Seine Maxime: „Ich kann alles, ich weiß alle. Ich bin der Größte. Er scheiterte mit seiner unklaren Vorstellung, einmal Manager werden zu wollen. „Organisation und Zahlen sind halt doch nicht mein Ding“, räumte er ein. Hingegen stellte sich heraus, dass er sehr geschickt in praktischen Dingen ist. Einen handwerklichen Beruf schließt er für sich jetzt nicht mehr aus.

Begleitet wurde das Projekt von Workshops für Pädagogen und Sozialarbeiter sowie einem Elternabend. Das Projekt „Komm auf Tour“ wird von Bundes- und Landes- und bezirklichen Einrichtungen gefördert und fand bereits zum sechsten Mal in Steglitz-Zehlendorf statt. m.k.

Autor:

Michael Kahle aus Mitte

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