Bezirk kämpft für Asbestregister: Piraten-Antrag beschlossen

Spandau. Die Bezirksverordneten haben am 20. April das Bezirksamt aufgefordert, sich bei den zuständigen Stellen für ein Asbestregister und die Sanierung städtischer Wohnungen mit asbesthaltigem Baumaterial einzusetzen.

In Spandau stehen rund 8000 Wohnungen städtischer Gesellschaften unter dem Verdacht, mit asbesthaltigem Material ausgestattet zu sein. Freigesetzte Asbestfasern gelten als Krebs erregend.

Der Antrag der Piraten, der jetzt von den Verordneten beschlossen wurde, entspricht einer Online-Petition, die der Alternative Mieter- und Verbraucherschutzbund (AMV) auf den Weg gebracht hat.

„Bedenkt man, dass die Gesundheit das höchste Gut des Menschen ist, so war es längst überfällig, dass sich die Politik in Spandau dem Thema Asbest in Wohnungen widmet“, sagt der Rechtsanwalt Uwe Piper, Erster Vorsitzender des AMV. CS

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