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Parkscheiben sollen Geschäften helfen: CDU will Pendler verdrängen

Für Autofahrer ist die Parksituation in Frohnau oft unübersichtlich.
Für Autofahrer ist die Parksituation in Frohnau oft unübersichtlich. (Foto: Christian Schindler)

Die CDU Frohnau schlägt nach dem Vorbild der Parkzone in Tegel mehrere Straßen im Frohnauer Zentrum vor, in denen künftig zusätzlich Kurzzeitparken mit der Parkscheibe angeordnet wird.

Die Gründe für diese Ausweitung der Parkzone wurden Bürgern bei einer Diskussion dargelegt: immer mehr Dauerparker aus dem Umland nutzen das Frohnauer Geschäftszentrum als Park-and-Ride-Fläche und machen so den Gewerbetreibenden das Leben schwer.

„Wir wollen verhindern, dass noch mehr Geschäfte aus Frohnau abwandern, weil die Kunden wegbleiben, so der CDU-Abgeordnete Jürn Jakob Schultze-Berndt. Er bedauere sehr, dass sich keine andere Partei im Abgeordnetenhaus dem Antrag der CDU anschließen wollte, wonach die Tarifzone B der S-Bahn ein Stück nach Brandenburg ausgeweitet werden sollte. „Eine solche Maßnahme sollte kurzfristig den öffentlichen Personennahverkehr für die Pendler attraktiver machen“, sagte der Frohnauer Abgeordnete.

In der Diskussion kamen weitere Vorschläge, wie man die Dauerparker aus dem Umland von den Plätzen und den umliegenden Straßen fernhalten könnte. Ein Stimmungsbild am Ende der Veranstaltung ergab eine sehr große Zustimmung zu den Vorschlägen. Es soll nun kurzfristig geprüft werden, wie weiträumig eine solche Zone eingerichtet werden kann und ob es eine Staffelung der Parkdauer von einer bis zu drei Stunden je nach Entfernung vom Zentrum geben kann. „Die Zeit drängt“, sagte Schultze-Berndt abschließend, „denn im Sommer eröffnen die neuen Läden im umgebauten Turm-Ensemble. Dann wird der Parkdruck noch weiter zunehmen. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

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