Erinnerung an eine verschwundene Kirche: Umrisse in der Grünanlage

Ein Steingeviert lässt die verschwundene Kirche erahnen.
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Ein Geviert von Steinen erinnert in Alt-Hermsdorf an die im 18. Jahrhundert abgetragene Hermsdorfer Dorfkirche. Ein großer Stein markiert eine kleine Grünanlage in Alt-Hermsdorf. „Hier ruhten Menschen wie Du“ ist darauf zu lesen. Der Satz erinnert daran, dass hier seit dem Mittelalter eine christliche Begräbnisstätte zu finden war. Schließlich wurde rund um die Kirche bestattet. Ausgrabungen in den Jahren 1987 und 1988 hatten Feldsteinfundamente der einstigen Kirche in rund 1,50 Metern Tiefe zu Tage gefördert. Die Kirche selbst gibt es schon lange nicht mehr, sie wurde im 18. Jahrhundert baufällig und abgetragen. 1830 entstand die heutige Hermsdorfer Dorfkirche an der Almutstraße 7. Hinter dem Stein auf dem alten Dorfanger haben die Archäologen die Fundamente der alten Kirche mit einem Steingeviert sichtbar gemacht. Es bezieht sich auf die Kirche, die an jener Stelle im frühen 16. Jahrhundert errichtet wurde. Die Wände waren verputzt und bemalt. Im Kirchenschiff fanden sich zudem Reste einer älteren Holzkirche, die bis ins 13. Jahrhundert zurückzuverfolgen ist.

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