Hoffnungen ruhen auf "Torschützenkönig" Christoph Zorn

Hohe Erwartungen: Mannschaft, Trainer und Vorstand von Eintracht Mahlsdorf setzen große Hoffnungen auf den Torinstinkt von Stürmer Christoph Zorn.
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Mahlsdorf. Der BSV Eintracht Mahlsdorf hat in der kommenden Fußballsaison hohe Ziele. Die Meisterschaft soll geholt werden. Trainer Sven Orbanke setzt dabei auc h auf Mannschaftskapitän und Torschützenkönig Christoph Zorn.

Der Mannschaftskapitän wurde in den zurückliegenden vier Spielzeiten dreimal Torschützenkönig. 26 Mal versenkte er in der zurückliegenden Saison den Ball im Netz. Den Titel "Torschützenkönig" musste er sich lediglich mit René Robben von Hertha Zehlendorf teilen.

Die 26 Tore erzielte Zorn in nur 27 Spielen. Sieben Spiele musste er wegen Verletzungen oder Sperren aussetzen. Auch in der kommenden Saison visiert er eine maximale Torausbeute an. "Vor jeder Saison nehme ich mir vor, mindestens 30 Tore zu machen", erklärt er.

Der 27-Jährige hat im Alter von neun Jahren mit dem Fußball spielen bei Eintracht Mahlsdorf begonnen. Nach einer Auszeit und Zwischenstopps bei anderen Vereinen als Jugendspieler von 2001 bis 2004 kehrte er zur Eintracht zurück.

Seit 2011 ist er Mannschaftskapitän der ersten Mannschaft. "Christoph ist nicht nur ein sehr guter Stürmer, sondern auch ein echter Führungsspieler", sagt Trainer Sven Orbanke.

Das Besondere ist sein Zug zum Tor. Er hat eine Nase dafür, wo er stehen muss, um zum Abschluss zu kommen. Nicht zufällig ist sein aktuelles Vorbild Bayern-Stürmer Thomas Müller.

Sein Torinstinkt hat andere Vereine auf ihn aufmerksam gemacht. Jüngst erhielt er sogar ein Angebot in der dritten spanischen Liga zu spielen, mit Wohnung, Dienstwagen und einem auskömmlichen Gehalt. "Ich will aber kein Profi werden", erklärt Zorn. Das Leben als Profi sei voller Unwägbarkeiten. Eine schwere Verletzung und man müsse sich beruflich völlig neu orientieren. Er sei vollauf zufrieden, in der obersten Berliner Liga und möglichst weit vorn mitzuspielen. Geld verdient Zorn als Werbeberater einer Druckerei.

Anfang Juli hat die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Das bedeutet für die Mannschaft fünf Tage Training in der Woche und Vorbereitungsspiele. Denn das mit dem Vorstand des Vereins abgestimmte Saisonziel ist die Berliner Meisterschaft. Die Spieler müssen schwitzen, auch Christoph Zorn. "In der Technik gibt es bei Christoph noch einiges zu verbessern", stellt Sven Orbanke fest.

Saisonauftakt ist am Sonntag, 10. August, bei SV Sparta Lichtenberg. Das erste Heimspiel hat die 1. Herren am Donnerstag, 14. August, um 19.30 Uhr auf dem Sportplatz "Am Rosenhag".
Harald Ritter / hari
Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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