Schwierige Standortsuche
Zwischenlösung für Jugendprojekt soll ein Bauwagen werden

Für die Container, in denen sich das Jugendprojekt Klothilde befand, gibt es noch immer keinen neuen Standort im Ortsteil.

Als Zwischenlösung gestattet das Bezirksamt dem Pankower Outreach-Team, einen Bauwagen aufzustellen. Dieser darf bis November auf der Wiese neben dem Sportplatz der Konrad-Duden-Schule stehen, informiert Jugendstadträtin Rona Tietje (SPD). Derweil werden Liegenschaften geprüft.

Fünf Jahre standen die Outreach-Club-Container auf einem früheren Schulgarten-Grundstück an der Klothildes-/Ecke Rolandstraße. Dieser Standort war ganz bewusst gewählt worden. Gleich nebenan befindet sich die Konrad-Duden-Oberschule. Die Bezirkspolitik und die Sozialarbeiter von Outreach dachten sich, dass Klub und Schule gut harmonieren müssten.

Inzwischen steigen auch im Oberschulbereich die Schülerzahlen rasant an. Deshalb entschied das Bezirksamt, den früheren Schulgarten für den Aufbau eines Modularen Ergänzungsbaus (MEB) zu nutzen. Bereits 2016 mussten die Container verschwinden. Vor dem Baubeginn sicherte das Bezirksamt zu, dass sie an anderer Stelle wieder aufgebaut werden könnten. Doch die Suche nach einem Standort gestaltet sich nicht einfach. So lange das Wetter angenehm war, trafen sich die Jugendlichen mit den Jugendsozialarbeitern im Kiez auf einem Spielplatz an der Lindenberger Straße. In diesem Bereich, so die Idee, hätten auch die Container aufgestellt werden können. Doch baurechtliche Gründe und fehlende Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse sprachen dagegen, berichtet Stadträtin Tietje. Auch andere Standorte mussten nach Prüfung ausgeschlossen werden.

Für die kalte Jahreszeit ermöglichte das Bezirksamt dem Outreach-Team und den Jugendlichen übergangsweise, einmal in der Woche Räume im Kurt-Lade-Club und im Sportjugendclub Buchholz zu nutzen. Doch auch zu Beginn des Frühlings 2019 ist eine finale Lösung für die Club-Container nicht in Sicht.

Weil die Gefahr besteht, dass das Projekt Klothilde von Outreach scheitern wird, wenn kein neuer Standort gefunden wird, fassten die Verordneten bereits im September und Ende November entsprechende Beschlüsse. Mit einem Bauwagen neben der Sekundarschule könnte zumindest ein Stückweit die Jugendsozialarbeit im Ortsteil fortgesetzt werden.

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