Bis ins hohe Alter mit Freude Malen
Im Elisabeth Diakoniewerk treffen sich Kreativgruppen

Konzentriert und mit viel Spaß malen die Senioren bei jedem Treffen an ihren Kunstwerken.
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  • Konzentriert und mit viel Spaß malen die Senioren bei jedem Treffen an ihren Kunstwerken.
  • Foto: Renate Brummer
  • hochgeladen von Bernd Wähner

Renate Brummer und Ilona Becker Nicolovius beweisen es: Mit der richtigen Anleitung können Menschen bis ins hohe Alter kreativ sein. Und dabei kommt Erstaunliches heraus.

Die Kunstpädagoginnen machen in allen fünf Wohnbereichen des Elisabeth Diakoniewerks Niederschönhausen, in dem 120 Menschen leben, kreative Angebote. Und der Zuspruch ist groß. Da kommen Frauen und Männer an jeweils einem Tag der Woche zusammen, um zu malen, zu zeichnen oder sich im Scherenschnitt zu versuchen.

„Wir haben sogar einen Mann dabei, der mit großer Begeisterung kleine Kunstwerke stickt“, berichtet Renate Brummer. Er erlernte das Sticken in seiner Kindheit, tat er dann aber jahrzehntelang nicht.

Die Senioren aus den Kreativgruppen warten jede Woche gespannt darauf, dass Renate Brummer und ihre Kollegin zum Gruppentreffen erscheinen. Denn die beiden vermitteln den Teilnehmern immer wieder neue Techniken. „Wir malen Pastelle, Aquarelle und Acrylbilder auf Papier und auf Leinwand“, berichtet Renate Brummer. „Dabei verwenden wir aber nicht nur Pinsel, sondern auch Schwämme und Schablonen. Auch gestempelt wird ab und an. “

Das Schöne an den Kreativ-Treffen ist, dass die Senioren jedes Mal ein kleines Kunstwerk schaffen, an dem sie sich erfreuen können. „Oft beschäftigen sich alle mit dem gleichen Motiv. Aber jeder verwendet eine andere Technik“, erklärt Renate Brummer. „Und dann kommen alle miteinander ins Gespräch, reden über ihre Bilder und die Technik. So entstehen dann wunderbare Unterhaltungen und alle haben ihren Spaß dabei.“Einige Arbeiten werden Angehörigen geschenkt, die zu Besuch kommen. Andere hängen in den Zimmern der Bewohner des Pflegeheims. Und auch zwei Ausstellungen wurden bereits gestaltet. „Und für das nächste Jahr ist wieder eine geplant“, so Renate Brummer.

Peter Molle, der Leiter des Diakoniewerks an der Pfarrer-Lenzel-Straße 1-5, ist davon begeistert, wie kreativ die Bewohner auch noch im hohen Alter sind. Die älteste Teilnehmerin ist 101 Jahre. Und er findet es bemerkenswert, mit wie viel Engagement Renate Brummer und Ilona Becker Nicolovius, orientiert an deren Fähigkeiten, die Kreativität der Senioren fördern.

Weitere Infos bei Peter Molle unter Telefon 47 60 20 sowie auf https://bwurl.de/14bt.

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