ARD-Korrespondent berichtet
Puszta-Populismus: Lesung und Diskussion über Ungarn

Stephan Ozsváth hat selbst ungarische Wurzeln.
  • Stephan Ozsváth hat selbst ungarische Wurzeln.
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  • hochgeladen von Susanne Schilp

Stephan Ozsváth ist am Freitag, 29. März, um 19 Uhr zu Gast in der Buchhandlung Leporello, Krokusstraße 91. Dort liest er aus „Puszta-Populismus. Viktor Orbán – ein europäischer Störfall?“.

Ozsváth gilt als einer der besten Ungarn-Kenner Deutschlands. Geboren im Rheinland, lebt er seit mehr als 30 Jahren in Berlin. Sein Vater war nach dem Ungarnaufstand 1956 als Flüchtling nach Deutschland gekommen und brachte seinem Sohn die alte Heimat schon als Kind nahe.

Aus eigener Erfahrung

Als ARD-Korrespondent berichtete Stephan Ozsváth von 2012 bis 2017 aus Ungarn und Südosteuropa, während der Flüchtlingskrise war er entlang der Balkanroute unterwegs. Er hat den Umbau Ungarns zu einem „illiberalen Staat“ aus nächster Nähe verfolgt und seine Erfahrungen in seinem Buch verarbeitet.

Ozsváth zeigt auf, wie meisterhaft der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán mit Ängsten spielt und daraus politisches Kapital schlägt und wie er sich dabei nationaler Mythen und Rollenbilder bedient. In seinem Rhetorik-Baukasten hat Orbán Globalisierungskritik, Anti-Establishment-Parolen und antisemitische Verschwörungstheorien.

Der Eintritt zur Lesung kostet fünf Euro. Eine Anmeldung unter 66 52 61 53 ist erforderlich.

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