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Deutsche Wohnen unterstützt erneut Wohnführerschein für Flüchtlinge

Der Wohnführerschein für Flüchtlinge in Berlin geht in eine neue Runde. Seit November besuchen sieben junge Geflüchtete den Kurs zum Wohnführerschein, der von einer Trainerin vom Stadtteilzentrum Steglitz e.V. durchgeführt wird. Die Deutsche Wohnen unterstützt das Programm erneut inhaltlich mit der Durchführung von Bewerbungsgesprächen. Es ist das zweite Mal, dass das Unternehmen das erfolgreiche Konzept des Wohnführerscheins unterstützt. 

Das Konzept des Wohnführerscheins gibt es bereits seit einigen Jahren. Die Berliner Wohnungsunternehmen allod, degewo und Marzahner Tor sowie das Quartiersmanagement Mehrower Allee riefen das Projekt ins Leben, bei dem es sich um ein Qualifizierungsprogramm für junge Menschen handelt, damit diese fit für die eigene Wohnung werden. Im Rahmen dieses Programms durchlaufen die teilnehmenden jungen Menschen einen Kurs mit sechs Modulen, in denen sie Grundlagen aus verschiedenen Bereichen zum eigenständigen Wohnen erlernen. Dazu zählen handwerkliche Anleitungen, Regeln zu nachbarschaftlichem Zusammenleben und gemeinsam durchgeführte Wohnungsbewerbungsgespräche. Außerdem gibt es eine Einführung in richtiges Heizen und Lüften für effizientes Energiesparen sowie das Reinigen der Wohnung.

Der Verein JaKuS, ein Berliner Träger der Jugendhilfe, war von Anfang an maßgeblich an der Entwicklung des Führerscheins beteiligt und bietet Schulungen für Wohnführerschein-Trainer an. Durch eine Kooperation mit der Deutsche Wohnen wurde der Wohnführerschein von JaKuS auf die Bedürfnisse von jugendlichen Flüchtlingen angepasst. Das beinhaltete nicht nur sprachliche, sondern auch kulturelle, gesetzliche und soziale Besonderheiten in Deutschland.

Im November war es nun wieder soweit: sieben geflüchtete Jugendliche wurden bei einer kleinen Eröffnungsveranstaltung begrüßt, bei der auch die Deutsche Wohnen anwesend war. Ein Modul auf dem Weg zum Wohnführerschein beinhaltete das Training von Bewerbungsgesprächen in einer möglichst realen Situation. Dieses fand im Deutsche Wohnen Service Point in Steglitz mit den Fachkräften des Unternehmens statt. Am Ende des Kurses, den eine Trainerin vom Stadtteilzentrum Steglitz durchführt, steht nun für die sieben Teilnehmer eine Abschlussprüfung an. Wenn sie diese erfolgreich abschließen, erhalten sie das Zertifikat „Wohnführerschein“. Mit diesem lernen die jungen Menschen nicht nur etwas fürs Leben, sondern verschaffen sich auch einen Vorsprung auf dem Wohnungsmarkt. Denn das Zertifikat „Wohnführerschein“ wird von vielen Wohnungsunternehmen anerkannt und verhalf schon einigen der Absolventen zu einem dauerhaften Mietverhältnis.

Nicht nur mit der Unterstützung des Wohnführerscheins setzt sich die Deutsche Wohnen für die Integration von Flüchtlingen ein. Als Mitglied von „Wir zusammen“, einem Netzwerk der deutschen Wirtschaft zur Integration von Flüchtlingen, fördert sie Integrationsprojekte, die Begegnung und Kommunikation zwischen Anwohnern und Flüchtlingen beleben und fördern. Dazu gehört auch die Vermittlung von Wohnraum, auch in der Kooperation mit sozialen Trägern.

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