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KiKa zu Gast: Gabriele-von-Bülow-Oberschule beteiligt sich an Juniorenwahl

Wo: Gabriele-von-Bülow-Gymnasium, Tile-Brügge-Weg 63, 13509 Berlin auf Karte anzeigen
Ben (mit Basecap) und die Schüler des Gabriele-von-Bülow-Gymnasiums.
Ben (mit Basecap) und die Schüler des Gabriele-von-Bülow-Gymnasiums. (Foto: Georg Wolf)

Tegel. Die Bundestagswahl begeistert nicht nur die Wählerschichten jenseits der magischen Volljährigkeitsgrenze. Auch Schüler haben Interesse an der Politik. Diesem Phänomen ist der Kinderfernsehsender "Kika" bei einem Besuch in der Gabriele-von-Bülow-Oberschule nachgegangen.

Unter ohrenbetäubendem Lärm von gut 50 Kindern und Jugendlichen der 7. bis 10. Klasse wird Moderator Ben, ein ehemaliger Sänger und Teenieschwarm, begrüßt. Mit seiner Sendung "Trendcheck Spezial" behandeln Ben und sein Team, gemeinsam mit den Schülern, die Bundestagswahl. Dabei wird sehr schnell klar, dass Politik kein Thema nur für die "Alten" ist.

Moderator Ben stellt Fragen aus und zu den Wahlprogrammen aller Parteien. Natürlich altersgrecht aufgearbeitet. Oftmals wird nach einzelnen Fragen heiß diskutiert. Besonders auffällig ist dabei, dass jeder der anwesenden Jugendlichen eine eigene Meinung hat und diese auch vertritt. Notfalls auch, wenn man in einigen Punkten ganz alleine dasteht.

"Das Interesse an Politik nimmt von Jahr zu Jahr zu"

Für Elmar Breitenbach, Fachbereichsleiter Gesellschaftswissenschaften, kommt dieses Bild nicht überraschend. "Seit zwölf Jahren bin ich hier Lehrer. Das Interesse an Politik nimmt von Jahr zu Jahr zu." Wie die Großen, gehen auch die Jugendlichen wählen. Bei der Juniorwahl werden die gleichen Stimmzettel benutzt, wie in den Wahllokalen der Erwachsenen. Um Papier zu sparen, geht der Wahlgang in der Schule aber interaktiv. Unter den Schülern ist auch die 14-jährige Lola. Sie interessiert sich seit letztem Jahr für Politik. Gerade in den Wochen vor der Bundestagswahl spricht sie auch mit ihren Freundinnen über das Thema. Als sie gefragt wird, ob die Politik auch später mal als Arbeitsfeld in Betracht käme, muss Lola kurz überlegen. Dann aber antwortet sie ernst und bestimmt: "Wenn die Politiker ihre Arbeit nicht richtig machen, muss ich etwas tun." Beachtliche Worte eines jungen Menschen. Das Abstimmungsergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor. gw

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