Die fiesen Tricks der Betrüger
Buckowerin sorgt für Verhaftung eines Kriminellen / Polizei gibt Tipps

Besonders ältere Menschen stehen im Fokus von Trickbetrügern. Häufig geben sie sich als Verwandte oder auch als Polizisten aus.
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  • Foto: pixabay
  • hochgeladen von Susanne Schilp

Anfang März haben Trickbetrüger versucht, eine Buckowerin um viel Geld zu bringen. Sie scheiterten. Die Polizei nimmt den Fall zum Anlass, um noch einmal vor den Machenschaften zu warnen.

So spielte sich das Ganze ab: Eine 69-Jährige, die an der Kestenzeile wohnt, erhielt am frühen Nachmittag einen Anruf von einem Mann, der sich als ihr Sohn ausgab. Er sagte, er habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem jemand schwer verletzt worden sei.

Dann reichte er an einen anderen Mann weiter, angeblich ein polnischer Polizist. Der erzählte der Buckowerin, die polnisch versteht und spricht, sie müsse einen hohen Geldbetrag zahlen, damit die verletzte Person behandelt werden könne und ihr Sohn nicht ins Gefängnis müsse.

Die Frau wurde skeptisch, ging zum Schein auf die Forderung ein und alarmierte die Polizei. Tatsächlich konnte wenig später ein 45-jähriger Mann festgenommen werden, der das Geld abholen wollte. Warum die Täter wussten, dass die Seniorin der polnischen Sprache mächtig ist und ob sie sie womöglich im Vorfeld ausspioniert hatten, sei Bestandteil der Ermittlungen, teilt die Polizei auf Nachfrage mit.

Lieber erst mal vorsichtig sein

Damit auch andere Versuche von Betrügern scheitern, ist Folgendes zu beachten: Klingelt eine unbekannte Person und bringt ein Anliegen vor, sollte sie immer vor der abgesperrten Tür warten. Niemand ist verpflichtet, jemanden unangemeldet in seine Wohnung zu lassen.

Wichtig ist, angebliche Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, nach ihrem Dienstausweis zu fragen. Wenn nur der geringste Zweifel besteht, sollte bei der jeweiligen Behörde angerufen und um Bestätigung gebeten werden. Die Nummer sollte man selbst heraussuchen oder über die Auskunft ermitteln. Generell gilt, am Telefon niemals etwas über seine finanziellen Verhältnisse preiszugeben oder einer unbekannten Person Geld zu übergeben.

Die Ansprechpartner für Seniorensicherheit des Landeskriminalamtes sind für weitere Fragen unter der Rufnummer ¿46 64 97 92 22 zu erreichen. Einmal monatlich werden am Columbiadamm 4 Informationsveranstaltungen angeboten, die nach Anmeldung besucht werden können. Weitere Hinweise sind zu finden unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/.https://bwurl.de/14ue

Autor:

Susanne Schilp aus Neukölln

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