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Paul Hertz doppelt geehrt

Charlottenburg-Nord. Die Wohnungsgesellschaft Gewobag will an Paul Hertz erinnern: Die erneuerte Büste und eine Gedenktafel wurde am 6. Oktober an der Ecke Heckerdamm und Bernhard-Lichtenberg-Straße in der Paul-Hertz-Siedlung enthüllt. Der SPD-Politiker (1888-1961) mit jüdischen Wurzeln floh vor den Nazis, kehrte aber nach dem Krieg nach Berlin zurück, wo er unter anderem als Senator für Wirtschaft und Kredit arbeitete. Er überzeugte die Amerikaner und die Bundesregierung davon, die Ost-Berliner Wirtschaft mithilfe des Marshallplans wiederaufzubauen.

Susanne Schilp / susch
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