Öde, trostlos, unattraktiv
Verordnete wollen dem Hugenottenplatz Leben einhauchen

Der Hugenottenplatz ist der zentrale Stadtplatz im Neubaugebiet von Französisch Buchholz. Allerdings sieht er derzeit nicht sonderlich einladend aus.

Kaum jemand möchte länger auf ihm verweilen. Es gibt kaum Sitzmöglichkeiten. Doch nun will das Bezirksamt zumindest der Kissenbrunnen sanieren. Doch dabei soll es nicht bleiben. Die geplante Instandsetzung des Brunnens müsse gleich zum Anlass genommen werden, um über eine Neugestaltung und Belebung des gesamten Platzes nachzudenken. Diesen Beschluss fasste die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) auf Antrag der SPD-Fraktion. Gemeinsam mit Anwohnern und Gewerbetreibenden soll überlegt werden, wie der Platz attraktiver werden könnte.

Der Hugenottenplatz ist im Jahre 1998, also vor 20 Jahren geplant und angelegt worden. Er sollte sich zu einem Markt- und Festplatz entwickeln. Deshalb ist die Fläche auch vollständig befahrbar. An zwei Stellen sind Baumreihen und einige Bänke angeordnet. Nach Fertigstellung des Platzes sind bereits weitere Bäume gepflanzt worden, weil der Platz einen zu tristen Eindruck machte. Doch so richtig belebt war der Platz noch nie. Deshalb sollte nach Meinung der Verordneten über ein neues Gestaltungs- und Nutzungskonzept nachgedacht werden. In einem Maßnahmekatalog listen sie bereits vorliegende Vorschläge auf, die geprüft werden sollten.

Unter anderem wird eine Belebung des Wochenmarktes durch ein neues Konzept, mit neuen Händlern, neuem Sortiment und besucherfreundlichen Marktzeiten vorgeschlagen. Es könnten ein regelmäßiger Flohmarkt, zum Jahresende ein Weihnachtmarkt sowie wiederkehrende Veranstaltungen auf dem Platz etabliert werden, so die Verordneten. Außerdem schlagen die Bezirkspolitiker unter anderem eine weitere Begrünung, die Einrichtung eines Fahrradabstellplatzes mit Service-Station, das Aufstellen von seniorengerechten Fitnessgeräten sowie den Bau und Betrieb eines Wasserspiels vor, das insbesondere Kinder im Sommer nutzen könnten. Diese Gestaltungsvorschläge sind allerdings genau zu prüfen.

Der Platzgestaltung liegt nämlich ein Wettbewerbsverfahren zugrunde. Um den Platz neu- oder umgestalten zu können, müssten deshalb urheberrechtliche Fragen geklärt werden. Doch mit dem Beschluss der BVV zum Hugenottenplatz wurde nun zumindest ein Anstoß zum Nachdenken über die derzeitige Situation gegeben.

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