Café öffnet sich für die Nachbarschaft
Neues Familienzentrum der Stadtmission geht an den Start

Claudia Haubrich leitet das Familienzentrum, Carolin von Lützow das Nachbarschaftscafé im Haus Weit-Blick. Beide freuen sich, dass sie endlich Angebote für die Nachbarschaft machen können.
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  • Claudia Haubrich leitet das Familienzentrum, Carolin von Lützow das Nachbarschaftscafé im Haus Weit-Blick. Beide freuen sich, dass sie endlich Angebote für die Nachbarschaft machen können.
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Das Haus Weit.Blick wurde zwar bereits im Februar eröffnet. Doch seit Mitte März war es dann wegen des Lockdowns erst einmal richtig still. Erst jetzt kann in den Neubau an der Archenholdstraße 25 endlich Leben einziehen.

Das Grundstück gehört der Berliner Stadtmission. Die ersetzte das alte Gebäude durch einen fünfgeschossiges Haus. Unter dem Dach des Hauses Weit.Blick fanden eine Kita mit 72 Plätzen sowie die Lichtenberger Stadtmissionsgemeinde ihr neues Zuhause.

Vor wenigen Tagen eröffnete auch das Café Weit.Blick. „Wir verstehen uns als familienfreundliches Nachbarschaftscafé“, sagt Carolin von Lützow. „Bei uns können große und kleine Gäste zusammenkommen.“ Für Kaffee, Tee, kalte Getränke und das leibliche Wohl sorgen vor allem ehrenamtliche Helfer.

Was angeboten wird, zum Beispiel leckerer Kuchen, ist hausgemacht. Für die kleinen Gäste wurde eine Spiel- und Leseecke eingerichtet. Regelmäßig kulturelle oder themenbezogene Veranstaltungen sind geplant. Die erste war die Eröffnung einer Ausstellung mit Malerei von Ulrike Drobniewski. Die frühere Ärztin zeigt bis Anfang Oktober Aquarelle und Acrylbilder, die ein bisschen den zu Ende gehenden Sommer wachhalten. Ihre Motive sind Landschaften und Szenen von der Ostseeküste. „Wer danach ausstellt, wissen wir noch nicht so richtig“, sagt Carolin von Lützow. „Wir warten auf Bewerbungen von Künstlern“, erklärt Claudia Haubrich, Sie leitet das Familienzentrum im Haus Weit.Blick, das eng mit dem Café zusammenarbeitet. Mit Blick auf die nächste Jahreszeit seien zum Beispiel fröhliche, optimistische Herbstmotive denkbar, meinen die beiden Frauen. Das nächste gemeinsame Projekt haben Café und Familienzentrum bereits in Planung. „Wir möchten eine Baby-Kinder-Kleidertauschecke im Café einrichten“, berichtet Claudia Haubrich. „Deshalb würden wir uns über gut erhaltene Kleiderspenden, die zur Jahreszeit passen, freuen.“ Diese können zu den Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung unter Telefon 64 38 36 32 01 vorbeigebracht werden. „Wir suchen auch weitere ehrenamtliche Mitarbeiter“, sagt Carolin von Lützow. Wer Interesse hat, kann einfach mal vorbeikommen.

Ebenso wie das Café geht das Familienzentrum nach und nach in Betrieb. „Die ersten beiden Krabbelgruppen treffen sich bereits“, berichtet Claudia Haubrich. Eltern mit Kleinkindern können sich dafür gern anmelden. Auch eine Kinder-Kreativgruppe ist gestartet. Demnächst beginnt außerdem musikalische Früherziehung. In Planung ist aber noch mehr, berichtet die Leiterin des Familienzentrums. „Wir haben zum Beispiel vor, Gesprächskreise, Kochkurse, Beratungen, Freizeitangebote für Kinder und Erwachsene und Nachhilfeunterricht für Schüler anzubieten. Und wer eine weitere Idee für ein offenes Angebot hat, kann sie gern vorschlagen.“ Zu erreichen ist die Leiterin des Familienzentrums unter haubrich@berliner-stadtmission.de sowie über die oben genannte Nummer des Cafés.

Weitere Informationen zum Haus Weit.Blick finden sich auf www.berliner-stadtmission.de/weitblick.

Claudia Haubrich leitet das Familienzentrum, Carolin von Lützow das Nachbarschaftscafé im Haus Weit-Blick. Beide freuen sich, dass sie endlich Angebote für die Nachbarschaft machen können.
Carolin von Lützow (rechts) leitet das Nachbarschaftscafé Weit.Blick. Sie und die Leiterin des Familienzentrums, Claudia Haubrich, hoffen auf weitere ehrenamtliche Unterstützer.
Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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