Kritik an der Sicherheit von LKW
Fußgängerin überfahren: Mahnwache an Unfallstelle

Die Vereine FUSS und Verkehrsclub Deutschland (VCD Nordost) haben am 12. Juni eine Mahnwache für die wenige Tage zuvor in Karlshorst getötete Fußgängerin veranstaltet.

Das Gedenken fand an der Ecke Ehrlich- und Eginhardstraße statt. Dort hatte am Morgen des 7. Juni ein LKW-Fahrer an der Straßenmündung gehalten. Die 52-jährige Frau hatte nach Polizeiangaben die Fahrbahn betreten, als der Lastwagen gerade wieder anfuhr. Er überrollte die Fußgängerin, die noch am Unfallort starb. Der 63-jährige Fahrer erlitt einen Schock.

Die Vereine kritisieren in einer gemeinsamen Presseerklärung: „LKW sind eine der größten Gefahrenquellen für Fußgänger und Radfahrer in Berlin; 2018 starben vier Menschen bei Unfällen mit LKW. Hersteller, Halter und Zulassungsbehörden konstruieren, betreiben und tolerieren Fahrzeuge, deren Fahrer oft nur eine schlechte Seitensicht haben und teils nicht einmal sehen können, ob unmittelbar vor ihrer hoch liegenden Fahrerkabine jemand über die Straße geht. Sicht-, Warn- und Bremssysteme für diese Fälle sind technisch längst entwickelt, aber immer noch nicht vorgeschrieben und aus Kostengründen meist nicht eingebaut.“

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