Bezirk hat neue Heilandsweide genehmigt

Heute erinnert ein mächtiger Findling an den unvergessenen Weidenbaum.
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Marienfelde. „Mit Freude“ meldet Daniela Dennig von der „Initiative Marienfelde“, dass sie vom Bezirksamt die Zusage hat, dass im Herbst eine neue Heilandsweide am alten Platz in der Straße An der Heilandsweide gepflanzt werden darf. Dort erinnert ein Gedenk-Findling an den Baum.

Nach einem Blitzeinschlag schwer beschädigt musste 2013 der seinerzeit rund 60 Jahre alte Weidenbaum gefällt werden. Er war ein Original-Ableger der ursprünglichen und sagenumwobenen Heilandsweide, die etwa 200 Jahre alt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte war der legendäre Baum zu einem natürliches Wahrzeichen Marienfeldes herangewachsen und konnte zuletzt, bis zu seiner unvermeidlichen Fällung Anfang der 1950er-Jahre, nur noch mit Eisenbändern einigermaßen standfest gehalten werden.

Zwar gab es auch einen Ableger vom Ableger, sozusagen einen Enkel der Ur-Weide, aber: „Leider konnte der vorgezogene und prächtig angewachsene Ableger, der rechtzeitig geschnitten wurde, nicht verwendet werden, da sogenannte Wildlinge im Straßenland nicht mehr zugelassen sind“, bedauert Daniela Dennig.

Nun hat das Bezirksamt doch noch die Pflanzung einer neuen Weide an alter Stelle genehmigt. „Die Symbolik ist entscheidend. Auch wenn die Gene nicht mehr da sind, so ist es doch die Geschichte, die erhalten bleibt und die sich die Menschen hoffentlich noch lange unter dem Baum erzählen“, meint Dennig.

Und diese Geschichte geht in etwa so: Der Sage nach lebte einst ein Knecht auf dem Gutshof Horstenstein in Marienfelde, der Mensch und Tier auf wundersame Weise zu heilen vermochte. Da er auch optisch mit seinem langen weißen Haar und Bart auffiel, nannten sie ihn den Heiland. Eines Tages hütete er Schafe in der Nähe des sumpfigen Königsgrabens und beim Versuch, ein in den Sumpf gefallenes Schaf zu retten, versank der Knecht selbst. Als man nach ihm suchte, fand man nur noch seinen großen Hirtenstab aus Weidenholz, der aus dem Morast ragte, Wurzeln schlug und zur prächtigen, stets an den selbstlosen Hirten erinnernden Heilandsweide heranwuchs. HDK

Die ganze Geschichte steht auf www.Berlin-Marienfelde.de.
Autor:

Horst-Dieter Keitel aus Tempelhof

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