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Begegnungsstätte und Wohnhaus: Gesobau baut an der Tschaikowskistraße

Die Begegnungsstätte Stille Straße 10 soll in einen Neubau auf diesem Grundstück in der Tschaikowskistraße 14 umziehen.
Die Begegnungsstätte Stille Straße 10 soll in einen Neubau auf diesem Grundstück in der Tschaikowskistraße 14 umziehen. (Foto: Bernd Wähner)

Der Erwerb des Grundstücks an der Tschaikowskistraße 14 durch die Wohnungsbaugesellschaft Gesobau ist jetzt amtlich.

Auf diesem 2660 Quadratmeter großen Grundstück unweit des Pankower Zentrums wird die Gesobau gemeinsam mit der Volkssolidarität Berlin Wohnungen und Gemeinschaftsräume für Menschen mit besonderen Bedürfnissen in Sachen Wohnen sowie für Senioren bauen. Das im Rahmen eines Direktverkaufs von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben BImA erworbene Grundstück liegt in einem Wohngebiet, in dem hauptsächlich Ein- und Mehrfamilienhäuser stehen. In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Kindertagesstätte sowie das Schloss Schönhausen mit seinem weitläufigen Park.

Das Grundstück wird derzeit noch gewerblich genutzt. Der Baubeginn für die geplanten zwei neuen Gebäude ist für 2019 vorgesehen. In einem der Häuser werden Menschen mit Handicap gemeinschaftlich leben. In den anderen Neubau zieht ins Erdgeschoss die Begegnungsstätte Stille Straße 10 um. In den darüber liegenden Etagen soll ein generationsübergreifendes Wohnprojekt entstehen, so der Plan.

Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der Gesobau AG: „Wir bauen nicht nur nachhaltig und attraktiv, sondern vermieten auch bezahlbar. Für uns ist es unerlässlich, leistbare Mieten für alle Wohnungsinteressierten in unseren Beständen anzubieten. Wir erweitern unseren Bestand im Bezirk Pankow stetig. Und in der Tschaikowskistraße werden Wohnungen für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen entstehen.“

Mit diesem Grundstückskauf scheint es nun auch endlich eine abschließende Lösung für die Begegnungsstätte Stille Straße 10 zu geben. Diese sollte bereits 2012 geschlossen werden. Eine Besetzung der Einrichtung durch Senioren führte letztlich dazu, dass die Volkssolidarität die Einrichtung als Träger übernahm. Die Bezirkspolitik entschied, dass die Begegnungsstätte vorerst so lange an der Stillen Straße bleiben darf, bis es für sie neue Räume gibt.

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