Gebewo errichtet neues Übergangshaus für Wohnungslose in Wilhelmsruh

Robert Veltmann (rechts) konnte zum Baustart Rona Tietje begrüßen. Mit dabei waren auch Gebewo-Mitarbeiter Ekkehard Hayner und Jens Kohlmeier.
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  • Robert Veltmann (rechts) konnte zum Baustart Rona Tietje begrüßen. Mit dabei waren auch Gebewo-Mitarbeiter Ekkehard Hayner und Jens Kohlmeier.
  • Foto: Lena Obst
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Wilhelmsruh. Die gemeinnützige Gesellschaft Gebewo baut ein neues Haus für wohnungslose Männer.

Für den Neubau in der Kopenhagener Straße 81 erfolgte vor wenigen Tagen der erste Spatenstich. Dieses Haus ist nötig, damit noch mehr wohnungslosen Menschen in der Stadt geholfen werden kann. Denn die Zahl derer, die keine Wohnung haben, nimmt zu. Schätzungen gehen von derzeit 20 000 wohnungslosen Menschen in Berlin aus. Betroffen seien mittlerweile nicht nur Einzelpersonen, sondern immer mehr Familien mit Kindern, sagt Robert Veltmann, der Geschäftsführer der Gebewo – Soziale Dienste gGmbH. Der tägliche Kampf mit Mangel und Armut zehrt an den Kräften dieser Menschen. Das hat zum Teil zur Folge, dass sie verwahrlosen oder suchtkrank werden.

Die Betroffenen können aber Hilfsangebote nutzen, die ihnen laut Sozialgesetzbuch zustehen. Ein Angebot ist dabei das sogenannte „Übergangshaus für wohnungslose Menschen“. Das ist eine Gemeinschaftsunterkunft mit sozialpädagogischer Beratung und Betreuung. In Berlin gibt es zwölf Einrichtungen mit insgesamt 338 Plätzen. „In einer wachsenden Stadt mit steigenden Wohnungslosenzahlen ist das zu wenig“, meint Robert Veltmann. Die Gebewo betreibt ein Übergangshaus seit 23 Jahren in Pankow an der Grabbeallee. Dort stehen 24 Plätze für wohnungslose Männer zur Verfügung.

In diesem Haus wird den Männern von Fachleuten geholfen, ihre schwerwiegenden Probleme zu lösen. Außerdem erhalten sie Unterstützung beim Suchen und Finden einer eigenen Wohnung. Das Haus in der Grabbeallee ist allerdings sanierungsbedürftig. Es entspricht nicht mehr modernen baulichen Standards.

Deshalb entschied sich die Gebewo in Abstimmung mit dem Bezirksamt und der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, ein neues Übergangshaus an der Kopenhagener Straße zu bauen. Dieses wird 46 Wohnplätze haben, und die Wohnungen werden teilweise rollstuhlgerecht sein. Der Erwerb des Grundstücks konnte mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie erfolgen. Die Gebewo wird in den Neubau etwa 3,2 Millionen Euro an Eigenmitteln investieren. Geplant ist, das neue Übergangshaus im September 2018 zu eröffnen.

Gemeinsam mit Sozialstadträtin Rona Tietje (SPD) vollzog Robert Veltmann nun den ersten Spartenstich auf der Baustelle. Dabei bestätigte Tietje „den wachsenden Bedarf an Hilfsformen in nahezu allen Segmenten der Wohnungshilfe“. Deshalb freue sie sich besonders über die Initiative der Gebewo, ein neues Übergangshaus zu errichten. BW

Robert Veltmann (rechts) konnte zum Baustart Rona Tietje begrüßen. Mit dabei waren auch Gebewo-Mitarbeiter Ekkehard Hayner und Jens Kohlmeier.
Robert Veltmann (links) und der Projektsteuerer Axel Rauenbusch von der Bürgerstadt AG konnten zum Baubeginn Sozialstadträtin Rona Tietje begrüßen.
Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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