Es sprudelt noch nicht überall: Rund ein Dutzend Brunnen außer Betrieb

Eigentlich sollte die Plansche am Boxhagener Platz als Beispiel für eine noch nicht reaktivierte Brunnenanlage fotografiert werden. Aber just in dem Moment gab es dort einen Wasserstrahl. (Foto: Thomas Frey)

Friedrichshain-Kreuzberg. Eigentlich ist die Brunnensaison im Bezirk bereits vor einigen Wochen gestartet. Aber nicht an allen Stellen.

14 der insgesamt 35 Anlagen konnten noch nicht in Betrieb genommen werden, teilte das Straßen- und Grünflächenamt auf eine entsprechende Anfrage der SPD-Bezirksverordneten Anja Möbus mit. Begründet wurde das zum Beispiel mit defekten Pumpen sowie neuen Wasseranschlüssen. Denn viele der bisherigen würden den aktuellen Trinkwasservorschriften nicht mehr genügen und müssten deshalb umgerüstet werden.

Zuletzt noch stillgelegt waren, neben mehreren Brunnenanlagen, etwa an der Wühlischstraße, an der Ritter- und Bernburger Straße und im Theodor-Wolff-Park, vor allem viele Planschen. Deren Inbetriebnahme habe aktuell Priorität, damit sie den Kindern so schnell wie möglich zur Verfügung stehen, hieß es weiter. Bei einigen ist das inzwischen auch passiert, etwa bei der Plansche am Boxhagener Platz, die zumindest seit einigen Tagen teilweise wieder sprudelt.

Verantwortlich für die Brunnenunterhaltung im Bezirk sind seit diesem Jahr die Berliner Wasserbetriebe. Das passiert im Rahmen eines Pilotprojekts. Geplant ist, dass sie in den kommenden Jahren auch die Anlagen in weiteren Bezirken übernehmen. tf
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