Rasierklingen im Buddelsand: Polizei ermittelt gegen unbekannt

Prenzlauer Berg. Vor wenigen Tagen war der Spielplatz auf dem Teutoburger Platz mit einem rot-weißen Flatterband abgesperrt. Ein Anwohner hatte im Buddelkasten-Sand drei Rasierklingen gefunden. Er rief die Polizei.

Sie leitete ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ein. Die Polizei informierte außerdem das für öffentliche Spielplätze im Bezirk zuständige Grünflächenamt. Ein Mitarbeiter machte sich sofort daran, den gesamten Spielplatz nach weiteren Rasierklingen abzusuchen. Außerdem setzte er sich mit dem Vorstand des Bürgervereins "Leute vom Teute" in Verbindung, berichtet Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/Die Grünen) auf Anfrage.

Vereinsmitglieder führten wenig später einen Arbeitseinsatz durch. Sie harkten den Sand durch, fanden aber keine weiteren Klingen. Trotzdem blieb der Spielplatz für drei Tage abgesperrt. Inzwischen haben Mitarbeiter des zuständigen Pflegereviers des Grünflächenamtes den Sand des Spielplatzes erneut durchgeharkt. Weil keine weiteren Klingen gefunden wurden, ist der Spielplatz wieder freigegeben.


Bernd Wähner / BW
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