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Sieben Metaller und Fritz Kühn: Neue Ausstellung in der Galerie „Alte Schule“

Wo: Galerie Alte Schule, Dörpfeldstraße 54, 12489 Berlin auf Karte anzeigen
"Red and Blue" – eine der berühmten Kopfplastiken aus Stahl von Rüdiger Roehl.
"Red and Blue" – eine der berühmten Kopfplastiken aus Stahl von Rüdiger Roehl. (Foto: Ralf Drescher)

Adlershof. Die Galerie im historischen Backsteinbau greift oft auf ortsansässige Künstler zurück. Nun sind Werke von acht Künstlern zu sehen, die mit dem Bezirk in Verbindung stehen.

„Schlag auf Schlag – 7 Metaller und Fritz Kühn“ heißt die Ausstellung, die seit Ende September gezeigt wird. Fritz Kühn (1910-1967) wirkt als Künstler noch immer über seinen Tod vor 50 Jahren hinaus. Berlin verdankt ihm unter anderem das A-Portal an der Stadtbibliothek und den Brunnen auf dem Strausberger Platz. Die an der Ausstellung beteiligten Künstler Andreas Freyer, Peter Pechmann, Christian Roehl, Rüdiger Roehl, Jan Skuin, Torsten Theel und Bernd Havenstein sind alle irgendwie diesem Ausnahmekünstler verbunden. Rüdiger Roehl zum Beispiel hat bei ihm gelernt, Torsten Theel hat seine Ausbildung dann schon bei Kühns Sohn Achim absolviert.

Eisenschmieden und Metallgestaltung sind jahrhundertealte Handwerkstechnologien, die aus unser schnelllebigen Zeit immer mehr verschwinden. Fritz Kühn und den anderen Ausstellern verdanken wir es, dass die Tradition bewahrt bleibt und fortgeführt wird. Jeder fand seine eigene Handschrift, alle verbindet das schwer zu verarbeitende Material Eisen.

Die sieben Metaller zeigen eigene, gegenständliche Werke, darunter Rüdiger Roehl seine imposanten Kopfvariationen. Fritz Kühn ist mit Entwürfen für Metallplastiken und Stadtmöbel, darunter die zu DDR-Zeiten Unter den Linden aufgestellten Sitzbänke, vertreten.

Die Ausstellung „Schlag auf Schlag – 7 Metaller und Fritz Kühn“ ist bis 4. November in der Galerie „Alte Schule“, Dörpfeldstraße 56, zu sehen. Geöffnet ist Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 12 bis 19 Uhr, Freitag von 12 bis 17 Uhr und Sonnabend von 15 bis 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Am 5. Oktober gibt es um 19 Uhr ein Galeriegespräch über das Wirken von Fritz Kühn,  902 97 57 17. RD

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