Die Finanzierung steht
Das neue Bucher Bildungs- und Integrationszentrum könnte ab 2020 gebaut werden

Mit dem Vorhaben Bildungs- und Integrationszentrum (BIZ) Buch geht es voran. Das Bezirksamt habe vor wenigen Tagen das Bedarfsprogramm für den geplanten Neubau bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen eingereicht, berichtet Bürgermeister Sören Benn (Die Linke).

„Dieses haben wir von April bis September erarbeitet“, so Holger Dernbach, der Leiter des Amtes für Weiterbildung und Kultur. „In ihm haben wir alle Anforderungen an die Nutzung des Gebäudes formuliert.“ Wenn der Senat nach mehrwöchiger Prüfung zustimmt, wird eine Kostenschätzung erarbeitet. Und danach kann im kommenden Jahr der Architekturwettbewerb ausgelobt werden.

Der Bezirk plant bereits seit mehreren Jahren den Bau des BIZ in Buch. In ihm sollen Kultur- und Bildungseinrichtungen, die bisher noch über mehrere, teils angemietete Standorte verteilt sind, zusammengeführt werden. Vor zwei Jahren einigten sich Bezirk und Senat auf einen Standort im nördlichen Teil der früheren Brunnengalerie an der Karower Chaussee, Ecke Wiltbergstraße. Was dann noch fehlte, war die Finanzierung. Vor einem Jahr kam vom Senat die Zusage, dass für das BIZ 14 Millionen Euro aus dem Programm Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt und Nachhaltigkeitsfonds (SIWANA) bereitgestellt werden. Weitere 1,5 Millionen Euro kommen aus dem Programm Stadtumbau-Ost. Damit wäre auch die Gestaltung der Freiflächen finanziell gesichert. Schließlich stellt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen 150.000 Euro für den Architekturwettbewerb bereit.

Das Bezirksamt geht von einem Bedarf von 3300 Quadratmeter Nutzfläche aus. „Diese kann mit der zur Verfügung stehenden Summe valide finanziert werden“, so Dernbach. Stadtbibliothek, Volkshochschule, Musikschule, der Fachbereich Kunst und Kultur und das Museum werden Räume beziehen. Aber auch das Gläserne Labor kann weitere Räume außerhalb des Campus Buch erhalten.

Voraussichtlich Anfang 2019 wird ein offener Architekturwettbewerb für das BIZ ausgelobt. Eine Jury wählt dann 20 bis 25 Entwürfe aus, die in der zweiten Stufe ausgearbeitet werden. Steht der Siegerentwurf fest, hat das Bezirksamt eine Bauplanungsunterlage zu erarbeiten. Dernbach rechnet damit, dass frühestens 2020 mit dem Bau des BIZ begonnen werden kann. Die Bauzeit wird auf zwei Jahre geschätzt.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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