Bauen in Stadt und Land
Weiteres Richtfest am Rosenfelder Ring

Das Wohnhaus von Stadt und Land an der Skandinavischen Straße ist im Rohbau fertig.
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Nordöstlich der Lichtenberger Brücke entsteht gerade ein völlig neues Quartier. Neben der Wohnungsbaugesellschaft Howoge sind daran zwei private Investoren und das kommunale Unternehmen Stadt und Land beteiligt. Letzteres feierte vor Kurzem das Richtfest für seinen Beitrag zum Ensemble nahe dem Rosenfelder Ring.

Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher und Lichtenbergs Bürgermeister Michael Grunst (beide Die Linke) schauten zu, als am Rohbau der Richtkranz in die Höhe gezogen wurde. Auf dem Eckgrundstück an der Rosenfelder- und Skandinavischen Straße baut Stadt und Land derzeit 64 Mietwohnungen, die Hälfte davon wird vom Land Berlin gefördert und zu Kaltmieten zwischen 6,50 und acht Euro pro Quadratmeter angeboten. Die andere Hälfte soll im Schnitt bei unter zehn Euro pro Quadratmeter liegen. Binnen Jahresfrist müsste das Haus fertig sein, mit dem Einzug der neuen Mieter rechnet das Unternehmen spätestens im Herbst 2020.

Das Bauprojekt von Stadt und Land bettet sich ins neu entstehende Friedrichsfelder Quartier mit insgesamt über 420 neuen Mietwohnungen ein. Als erstes hatte die Howoge dort vor zwei Jahren ein Hochhaus eingeweiht, außerdem sind zwei Mehrgeschosser privater Bauherren fast fertig. Nahe der Lichtenberger Brücke gelegen, punktet das Ensemble mit seiner verkehrsgünstigen Lage. Nur wenige Schritte sind es zum U- und S-Bahnhof Lichtenberg, zu Bus- und Tramhaltestellen.

Jede neu gebaute Wohnung sei ein Beitrag zur Entlastung des angespannten Berliner Wohnungsmarktes, sagte Senatorin Lompscher anlässlich des Richtfestes. „Vor allem bezahlbarer Wohnraum ist willkommen, denn Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen haben es besonders schwer, etwas Passendes zu finden.“ Auch Michael Grunst dankte Stadt und Land für die Entscheidung, in Lichtenberg zu bauen.

Seit Jahren steigender Bestand

Das Unternehmen erhöht seinen Bestand an Mietwohnungen schon seit Jahren. Gebaut hat es bislang vor allem in Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick, seine größeren Bestände sind unter anderem in Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf angesiedelt. Die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH gehört mit mehr als 48 000 Wohnungen – darunter auch welche in Neuenhagen und Fredersdorf – zu den großen kommunalen Wohnungsbaugesellschaften der Region. Und sie will bis 2026 durch Neubau und Ankauf auf 55 500 Wohnungen wachsen.

Derzeit befinden sich etwa 2250 Einheiten im Bau, über 3800 sind in der Planungsphase. „Um unser ehrgeiziges Ziel zu erreichen, hat jedes Projekt einen besonderen Stellenwert“, sagte Geschäftsführerin Anne Keilholz. „Die neuen Wohnungen hier in Lichtenberg werden sicherlich auf eine hohe Nachfrage treffen.“

Autor:

Berit Müller aus Lichtenberg

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