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Freud und Leid in der Landesliga: Berliner SC II gewinnt, 1. FC Wilmersdorf patzt

Moritz Kreuschner (l.) und die zweite Mannschaft vom Berliner SC sicherten sich drei wichtige Zähler im Abstiegskampf.
Moritz Kreuschner (l.) und die zweite Mannschaft vom Berliner SC sicherten sich drei wichtige Zähler im Abstiegskampf. (Foto: Michael Nittel)

Die zweite Mannschaft vom Berliner SC hat in der Fußball-Landesliga, Staffel zwei drei wichtige Zähler im Abstiegskampf gesammelt: Das Team von der Hubertusallee triumphierte am 25. Februar vor heimischem Publikum gegen den Tabellenzweiten Wittenauer SC Concordia überraschend, aber hochverdient mit 2:1 (1:1).

Mann des Tages war Kevin Uwe Müller, der mit zwei Treffern zum Matchwinner avancierte. Brian Thielen hatte den Gast aus Wittenau nach einer Viertelstunde in Führung geschossen. Doch Müller drehte mit seinen Treffern in der 33. und 53. Minute die Partie zugunsten der Schwarz-Gelben. Dabei überzeugte der BSC mit einer hohen Laufbereitschaft, einem enorm großen Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit. Der Favorit aus dem Norden fand zu keiner Zeit zu seinem Spiel und tauchte – selbst in der Schlussphase – nur sehr sporadisch vor dem Tor von BSC-Schlussmann Stephan Maus auf. Doch der Berlin-Liga erprobte Keeper wurde lediglich mit Distanzschüssen und dabei nicht wirklich ernsthaft auf die Probe gestellt. Betrachtet man allein die letzte halbe Stunde, so war der Außenseiter einem dritten Tor bedeutend näher als der Favorit dem Ausgleich.

Abstand wird kleiner

In der Tabelle belegt der BSC mit nunmehr vier Siegen, drei Remis und zehn Niederlagen zwar immer noch einen Abstiegsrang. Aber durch die 1:4-Niederlage vom FC Internationale beim Spitzenreiter Berolina Stralau verringerte sich der Abstand zu den Nichtabstiegsrängen auf vier Punkte.

In der Landesliga, Staffel zwei tritt der 1. FC Wilmersdorf indes auf der Stelle: Das Team um Trainer Robert Pocrnic musste sich gegen den Tabellenzwölften SSC Teutonia mit 1:1 (0:1) zufrieden geben. Der Gast aus Spandau war durch Patrick Stellke nach knapp einer Viertelstunde in Führung gegangen. Dem Favoriten aus dem Volkspark gelang nach 54 Minuten aber nur noch das 1:1 durch den zwölften Saisontreffer von Dominic Schöps.

Verlierer des Spieltags

Da die anderen Teams an der Tabellenspitze ihre Partien gewinnen konnten, muss man den 1. FC Wilmersdorf, der schon unter der Woche das Nachholspiel beim FC Spandau mit 0:1 verloren hatte, als den Verlierer des Spieltages bezeichnen. An der Tabellenspitze konnte sich der SC Charlottenburg durch einen 1:0-Erfolg in Hohen Neuendorf mit 43 Zählern absetzen. Es folgen der FC Spandau (41), der Frohnauer SC (37), der SC Gatow (36) und dann erst der 1. FC Wilmersdorf (35).

Damit bleibt das Team unter dem neuen Coach Robert Pocrnic, der in der Winterpause aus Zehlendorf kam, nach den ersten vier Spielen die Wundertüte der Liga: Der deutlichen Heimpleite gegen Biesdorf (2:5) folgte das grandiose 4:0 beim direkten Konkurrenten SC Gatow. Dieses Spiel hatte Pocrnic sogar zu der Aussage verleitet, dass es sein Team sogar noch besser könne. Doch es folgten die bereits erwähnten Spiele gegen den FC Spandau und den SSC Teutonia und die Erkenntnis, dass der 1. FC nach 17 von 30 Spieltagen zwar noch längst nicht aus dem Aufstiegsrängen ausgeschieden ist – die bessere Ausgangsposition haben nun aber andere Teams.

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