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Für die Natur von morgen
Pflanzen Kölle fördert umweltbewussten Gartenbau

Pflanzen-Kölle hat sich schon immer für die Umwelt engagiert. Alles für den Garten und den Balkon finden Kunden in fünf Märkten im Berliner Umkreis. Hier die Filiale in Hoppegarten.  | Foto: Christian Hahn
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  • Pflanzen-Kölle hat sich schon immer für die Umwelt engagiert. Alles für den Garten und den Balkon finden Kunden in fünf Märkten im Berliner Umkreis. Hier die Filiale in Hoppegarten.
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Für eine gesunde Umwelt hat sich Pflanzen-Kölle schon immer engagiert. Ab sofort hat sich das Familienunternehmen zum Ziel gesetzt, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln drastisch zu reduzieren. Dazu startet der Gartencenter-Betreiber mit GLOBAL 2000 eine Initiative für pestizidreduziertes Gärtnern – und bezieht dabei die Lieferanten ein.

Verbindliche Grenzwerte und Richtlinien beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sollen für Transparenz sorgen, den ökologischen Gartenbau fördern und somit die Artenvielfalt und eine intakte Natur unterstützen.

Wichtiger Schritt im Kampf für eine ökologische Land- und Gartenbewirtschaftung

Pestizide, wie etwa die in der Landwirtschaft häufig eingesetzten Neonicotinoide, sind besonders gefährlich für Bienen und andere Bestäuber. Bereits eine kleine Menge tötet Insekten oder schädigt deren Nervensystem.
Auch auf Menschen können sich diese Gifte negativ auswirken. Das Verbot der drei Wirkstoffe Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid durch die EU im April 2018 ist ein wichtiger Schritt im Kampf für eine ökologische Land- und Gartenbewirtschaftung. Leider gilt es nur für den Einsatz im Freiland, nicht für die Nutzung in Gewächshäusern. Zumal andere Neonicotinoide weiter erlaubt sind und sogar neue für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge gefährliche Pestizide vor der Zulassung stehen. Deshalb arbeitet Pflanzen-Kölle gemeinsam mit GLOBAL 2000 an der Reduzierung des Pestizideinsatzes im Gartenbau.

Ökotox-Index als Grenzwert für Giftstoffe

Pflanzen-Kölle betreibt bundesweit 13 Gartencenter und arbeitet mit verschiedenen Partnern und Produzenten aus Deutschland sowie ganz Europa zusammen. Bereits 2015 wurden diese verpflichtet, bei der Kultivierung von Pflanzen auf sieben besonders schädliche Pflanzenschutzmittel zu verzichten. 2018 startete die Kooperation mit der österreichischen Umweltorganisation GLOBAL 2000 mit dem Ziel, den Einsatz von Pestiziden bei der Produktion von Zierpflanzen zu reduzieren. Dafür werden Proben aus der Produktion von Pflanzen-Kölle sowie den Zulieferern von einem unabhängigen Labor untersucht und die Ergebnisse an GLOBAL 2000 übermittelt. Die Umweltorganisation hat einen Grenzwertkatalog erstellt, in dem Wirkstoffe mit einem Ökotox-Index bewertet sind. Dieser liegt zwischen 0 und 1 und ist der Indikator für die Giftigkeit der eingesetzten Stoffe für Insekten, Fische, Säugetiere, Gewässer und Menschen. Insgesamt soll die Summe aller in der Probe enthaltenen Stoffe einen festgelegten Wert nicht überschreiten. Dieser Grenzwert gilt für alle Lieferanten. Für verbotenen Wirkstoffe gibt es eine Blacklist, kritische, aber derzeit noch erlaubte Pestizide stehen auf einer Watchlist. Diese Listen orientieren sich an gesetzlichen Vorgaben und Einstufungen beispielsweise von der Weltgesundheits-Organisation WHO.

Verbindliches Regelwerk für alle Lieferanten

Die Überschreitung der Grenzwerte zog bisher keine Konsequenzen mit sich, dies wird sich ab Frühjahr 2019 ändern.
Ab diesem Zeitpunkt werden Pflanzen-Kölle und GLOBAL 2000 die Produktion der Partnerunternehmen stichprobenartig kontrollieren. Sollte ein Lieferant dauerhaft die Grenzwerte überschreiten, wird er in der Lieferkette von Pflanzen-Kölle ausgeschlossen.
„Bei höchsten Qualitätsstandards setzt Pflanzen-Kölle auf einen ökologischen Pflanzenschutz, bei dem keine Nützlinge oder Bestäuber unnötig sterben müssen und das Ökosystem sowie Mensch und Natur geschützt wird. Ein gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist daher auch, Alternativen zu den verbotenen Pestiziden zu finden“, sagt Jörg Greimel, Geschäftsführer Pflanzen-Kölle.

Neben der Zusammenarbeit mit GLOBAL 2000 sind weitere Kooperationen, z.B. auf Verbands- oder Branchenebene denkbar. Mit verschiedenen Werbekampagnen sowie Aktionen in den Märkten werden die Kunden von Pflanzen-Kölle zeitnah über die gemeinsame Initiative mit GLOBAL 2000 informiert. Das gilt auch für weitere geplante Aktionen in Sachen nachhaltigem Pflanzenschutz. In allen Vorhaben rund um pestizidreduziertes Gärtnern wird Pflanzen-Kölle auch durch den BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) unterstützt und begleitet.

Die Pflanzen-Kölle Gartencenter finden Sie in Teltow, Dallgow, Borgsdorf, Hoppegarten und Wildau. Weitere Informationen auf www.pflanzen-koelle.de.

Autor:

Christian Hahn aus Niederschönhausen

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