Kind versprüht Reizgas
Zehn Fahrgäste verletzt

Am 28. Mai wurden zehn Fahrgäste einer Tram der Linie 60 durch Reizgas verletzt. Versprüht hatte es ein elfjähriger Schüler.

Das Kind hatte gegen 18.30 Uhr an der Haltestelle Sterndamm/Pietschkerstraße ohne jeden Grund Pfefferspray versprüht und war aus der Bahn geflohen. Einem Fahrgast gelang es, ein Foto des Täters zu machen. Im Wagen befanden sich zehn Fahrgäste, darunter drei Kinder. Sie verließen an der nächsten Haltestelle den Zug. Eine 61-Jährige wurde von der Besatzung eines Rettungswagens vor Ort behandelt.

Während die Beamten die Anzeigen der Verletzten aufnahmen, erschien eine Mutter mit ihrem Sohn auf dem Polizeiabschnitt 65. Sie hatte das Kind vor Kurzem als vermisst gemeldet. Die Beamten stellten fest, dass es sich um den Reizgassprüher handelte. Im Beisein der Mutter auf die Tat angesprochen, händigte der Junge den Beamten das Pfefferspray aus. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde das Kind auf eigenen Wunsch und nach Rücksprache mit der Mutter zum Kindernotdienst gebracht.

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