Klinik hat jetzt vier Ladepunkte für E-Autos
Auftanken in Havelhöhe

Das Auto lädt: Andreas Küntzel, Kliniksprecherin Christina Lammers und Norbert Juchem probieren es aus.
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Corona- Unternehmens-Ticker

Das Klinikum Havelhöhe und der Ökostrom-Produzent Berliner Stadtwerke machen das Strom-Tanken für Elektrofahrer einfacher. Auf dem Krankenhausgelände haben beide zwei Ladestationen für vier Autos installiert. Den grünen Strom kann jeder zapfen.

Letzte Ausfahrt Havelhöhe: Das Gemeinschaftskrankenhaus am Kladower Damm hat jetzt zwei Ladesäulen mit vier E-Mobility-Ladepunkten. Dort können Besucher und Mitarbeiter des Klinikums ihre Elektrofahrzeuge mit Ökostrom aufladen. Die blauen Parkplätze sind öffentlich zugänglich und liegen auf dem Besucherparkplatz gleich neben der Haupteinfahrt der Klinik.

Gezapft werden kann der grüne Strom rund um die Uhr, denn das Krankenhaus schläft nie. Ein bisschen Zeit sollte man allerdings mitbringen. Bei einer Leistung von 22 KW kann der Ladevorgang ein bis zwei Stunden dauern. Aber immerhin: Zwischen Spandau und Potsdam gab es vorher keine einzige Zapfsäule für E-Autos.

Die vom Land Berlin mit 12.000 Euro geförderten Ladestationen entstanden in Kooperation des Klinikums Havelhöhe mit den Berliner Stadtwerken, einer hundertprozentigen Tochter der Berliner Wasserbetriebe, und dem Ladesäulenbetreiber ChargePoint. Das Laden ist simpel. Über die „ChargePoint-App“ kann jeder E-Autofahrer die Säulen finden, den Ladevorgang starten und beenden. Am Parkplätz hängt außerdem eine kurze Anleitung mit einem QR-Code. Abgerechnet werden die gezapften Kilowattstunden über die App, mit der Kreditkarte oder via PayPal. Momentan kostet jeder Ladegang pauschal einen Euro, später dann 35 Cent pro Kilowattstunde.

„Mit unserem Pilotprojekt erhöhen wir die Anzahl öffentlicher Ladesäulen in Spandau. Frei zugängliche Plätze wie bei uns gibt es in Kladow bisher nicht“, sagte Andreas Küntzel, technischer Klinikleiter beim ersten Stromzapfen am 17. September. Warum die Klinik die Anlage für E-Autos wollte? „Weil Klimaschutz und Gesundheitsförderung für uns zusammengehören“, so Küntzel.

Wasserbetriebe haben 106 E-Fahrzeuge

Die Berliner Stadtwerke wiederum kennen sich aus mit Ökostrom. Der fließt bereits von vielen Dächern Berliner Mietshäuser oder Schulen. „Wir selbst sind in der Stadt viel mit dem öffentlichen Nahverkehr und mit dem Rad unterwegs. Brauchen wir mal einen Pkw, dann fährt der natürlich elektrisch“, sagte Stadtwerke-Chefin Kerstin Busch. „Die neuen Ladestationen in Kladow sind für uns die logische Folge aus unserem Geschäftsmodell, lokalen Ökostrom für die Berliner verfügbar zu machen. Auch die Wasserbetriebe fahren mit grünem Strom. „Wir haben 106 E-Fahrzeuge in unserem Fuhrpark“, verriet Sprecher Stephan Natz.

Die ChargePoint GmbH will das Aufladen so einfach wie möglich machen. „Jederzeit und überall“, sagte Norbert Juchem. So wie jetzt hier auf dem Krankenhausgelände. „Strom tanken quasi nebenbei auf dem Weg zur Arbeit oder beim Besuch in der Klinik.“

Autor:

Ulrike Kiefert aus Spandau

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