Gesobau investiert 30 Millionen Euro in Außenanlagen
Das Märkische Viertel erhält neue Spielplätze, Innenhöfe und Planschen

Projektleiterin Margit Drothner (links) und Gesobau-Gebietsbeauftragte Laura Knospe vor einem neuen Kinderspielplatz.
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  • Projektleiterin Margit Drothner (links) und Gesobau-Gebietsbeauftragte Laura Knospe vor einem neuen Kinderspielplatz.
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Die Wohnungsbaugesellschaft Gesobau gestaltet zahlreiche Außenanlagen neu. Insgesamt 53 Spielplätze werden modernisiert und 26 neu angelegt. Einige Innenhöfe bekommen ebenfalls ein anderes Aussehen. Der Umbau soll bis Ende 2022 dauern und rund 30 Millionen Euro kosten.

Viele Anlagen wären inzwischen in die Jahre gekommen, erklärten die Gesobau-Gebietsbeauftragte Laura Knospe und Projektleiterin Margit Drothner bei einem Vor-Ort-Termin am 5. Oktober. An manchen, so ließen ihre Aussagen erkennen, ist seit den Anfangszeiten des Märkischen Viertels vor 50 Jahren nicht mehr viel gemacht worden. Und so gibt es jetzt, nach einer bereits erfolgten energetischen Modernisierung vieler Wohnungen, flächendeckende Veränderungen im Außenbereich.

In einigen Bereichen wie an den Häusern Eichhorster Weg und Wilhelmsruher Damm sind Änderungen bereits zu erkennen. Dort befinden sich ein fertiger und ein fast fertiger Spielplatz. Der erste ist eher für Kleinkinder gedacht, der zweite für ältere Jahrgänge. Nicht nur hier fußen die Planungen auf einem Beteiligungsprozess, bei dem die Anwohner nach ihren Wünschen befragt wurden. Auch wenn die Partizipation wegen Corona nicht durchgehend so direkt habe stattfinden können, wie es eigentlich vorgesehen gewesen sei.

Die Ergebnisse waren insgesamt wenig überraschend. Dass es zum Beispiel wenig Angebote für Jugendliche gibt, war auch der Gesobau schon aufgefallen. Deshalb entsteht zum Beispiel an der Kreuzung Wilhelmsruher Damm und Eichhorster Weg ein Sportparcours. Von Tischtennis bis Basketball gäbe es dann viele Möglichkeiten, sich hier zu betätigen. Der Platz dafür wurde ebenfalls nicht zufällig ausgewählt. Direkt an der Straße seien weniger Probleme wegen Lärm zu befürchten.

In den Innenhöfen soll es zwar etwas ruhiger zugehen, aber auch hier sind zahlreiche Aktivitäten vorgesehen wie zum Beispiel Urban Gardening. Gerade dafür sei die Nachfrage groß, betonen die Gesobau-Verantwortlichen. Mehrere dieser Flächen sollen sich zu einer Art Naherholungsgebiet vor der Haustür entwickeln: mit Chill- und Liegewiesen, Picknickareal oder Planschen. Ein nicht nur sommerlicher Treffpunkt für die Bewohner, der bisher vor allem in Animationen zu sehen ist. Das Anlegen oder Ausbessern von Wegen, zusätzliche Beleuchtung, auch das Stutzen von Sträuchern gehören ebenfalls zum Gesamtprojekt.

Mit der Umgestaltung sollen nachbarschaftliche Kontakte gestärkt und das Märkische Viertel als attraktive Wohngegend präsentiert werden. Vieles, was über die Gegend kolportiert werde, entspreche nicht der Realität, stellten die Vertreter der Wohnungsbaugesellschaft ebenfalls heraus. Was sich schon daraus ablesen lasse, dass noch immer sehr viele einstige Erstmieter hier leben.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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