Neue Heimat für „Haus Strohhalm“
Früheres BMHW-Industrieareal wird bebaut

Auf dem früheren BMHW-Areal an der Fließstraße drehen sich die ersten Kräne.
  • Auf dem früheren BMHW-Areal an der Fließstraße drehen sich die ersten Kräne.
  • Foto: Ralf Drescher
  • hochgeladen von Ralf Drescher

Auf dem Baufeld zwischen Spreeufer, Spreestraße und Hasselwerderstraße sind die Bauleute angerückt. Hier sollen in den nächsten Jahren rund 700 Wohnungen entstehen.

Wohnwerk heißt das Projekt des Investors Buwog, der sich mit größeren Projekten an der Lindenstraße in Köpenick und der Regattastraße in Grünau bereits einen Namen gemacht hat. Vor Ort befanden sich bis zum Ende der DDR die Berliner Metallhütten und Halbzeugwerke (BMHW). Der Betrieb machte kurz nach der Wende dicht, Gebäude und Gelände verfielen. Bis vor Kurzem gab es noch die Ruine des betriebseigenen Kulturhauses. Wo das Kulturhaus stand, wird bereits der erste Block hochgezogen.

Neben Miet- und Eigentumswohnungen soll das soziale Projekt „Haus Strohhalm“ hier eine neue Heimat finden. Es muss seine Räume an der Wilhelminenhofstraße verlassen. Rund 1250 Quadratmeter Fläche, und damit mehr als bisher, stehen nach dem Umzug zur Verfügung. Auf Höhe der Spreestraße entsteht dafür ein Neubau, in dem wohnsitzlose Menschen Unterkunft sowie eine Kleiderkammer, Wasch- und Versorgungsmöglichkeiten und psychosoziale Angebote finden. Träger der Einrichtung ist die Stiftung SPI, Sozialpädagogisches Institut Berlin "Walter May". Der Treffpunkt und die Unterkunft werden durch Zuwendungen des Bezirks und Spenden finanziert. Der Mietvertrag ist bereits unterzeichnet.

„Treffpunkt Strohhalm ist in fast 20 Jahren eine wichtige Institution geworden. In Abstimmung mit den Zielen des Bezirks integrieren wir dieses Projekt in unser ,Wohnwerk'“, teilt Buwog-Geschäftsführer Alexander Happ mit.

Ein kleines Stück vom früheren BMHW-Kulturhaus bleibt übrigens erhalten. Ein Wandmosaik der Künstlerin Ortraud Lerch wurde vor dem Abriss abgenommen, gereinigt und eingelagert. Es soll später an repräsentativer Stelle auf dem Areal angebracht werden.

Autor:

Ralf Drescher aus Lichtenberg

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